Lego mal wieder: Kino und Avengers Tower

Lego mal wieder: Kino und Avengers Tower

Ja, das Hobby mit den bunten Plastiksteinen habe ich immer noch. Bei Instagram hatte ich die letzten Tage da schon mal wieder Fotos gepostet, aber hier habe ich ein bisschen mehr Platz für ein paar Worte. Das Projekt Kino war an sich schon vor einem Jahr abgeschlossen – zumindest vorläufig, das war mir da schon klar. Im alten Beitrag sind ja reichlich Fotos und vielleicht fällt ja jemandem auf, was mich gestört hat…?

Gesehen? Genau: Das war einfach nicht ein Modell, es waren zwei Modelle des Lego Palace Cinema(*)  nebeneinander. Das hat einfach nicht richtig gepasst und mich immer gestört. Also habe ich aus beiden Modellen einfach eins gemacht. Naja, ganz einfach war es nicht, es hatte schon ein bisschen gedauert, bis alles soweit und das größere Kino auch transportstabil war. Im Erdgeschoß gibt es nun keine trennende Wand mehr, sondern ein großes Foyer, die beiden Kinoräume sind aber weiterhin getrennt. Geblieben ist die Portalbestie aus dem Doctor Strange Set(*). Ganz fertig ist es immer noch nicht, auf der „wenn mal Zeit und zufällig die passenden Steine da sind“-Liste noch das Fliesen des Foyers. An der Stelle hat Lego bei dem Set echt gespart.

Anschließend habe ich dann das Projekt Avengers Tower in Angriff genommen. Gut, zugegeben, bei den Preise, die aktuell für das Lego-Set Avengers Tower(*) aufgerufen werden, bin ich versucht meinen sowieso nur groben Plan umzuschmeissen und das zweite Set, das hier noch in OVP steht nicht zu verarbeiten, aber mal schauen… Vereinfacht ist der Plan folgender: Die beiden Lego-Sets zusammenfassen für die Spitze des Towers und die Landeplattform soweit zu vergrößern, dass da zumindest der kleine Quinjet aus dem Set Superhelden-Einsatz am Flughafen(*) darauf „landen“ kann. Und unten drunter dann noch ein paar Stockwerke setzen, so dass der Tower am Ende mindestens sieben Stockwerke – entsprechend der Höhe der Creator-Häuser – hoch wird. Ist natürlich alles andere als maßstabsgetreu, aber für einen 10m hohen Legoturm reicht weder mein Stein-Vorrat noch die Deckenhöhe 😉

Aber das wird noch etwas dauern, bis ich mir darüber Gedanken machen muss. Zuerst einmal sollte der Tower eine Basis bekommen und so schon mal ein Stück angehoben werden. Alleine dafür habe ich mehrere Anläufe gebraucht, bis ich soweit zufrieden war. Warum mehrere Anläufe? Weil ich ganz ohne Plan baue. Natürlich kann man Modelle heute prima am Rechner planen und entwerfen und sich dann ganz toll Teilelisten ausgeben lassen und direkt bestellen – aber das ist doch zu einfach 😊 Ich mache das wie früher: Ausprobieren, zusammenbauen, wieder zerlegen, was anderes probieren usw.

Den Anfang machte das Fundament, drunter sind übrigens noch blautransparente Duplo-Steine drin, daher auch die transparente Bodenplatte und die beiden vergitterten Öffnungen vorne. Ich plane da schon das erste Upgrade: Beleuchtung. Und so ein blaues Schimmern aus dem Keller des Tower würde ja gut passen, oder?

Avengers Tower - das Fundament

Avengers Tower – das Fundament

Dann ging es an Erdgeschoß und ersten Stock. Und natürlich ein Logo über der Tür, klar. Das Logo ist eine allererste Version, man kann das A erkennen, aber ich bin nicht wirklich zufrieden. Hatte auch mal im Netz geschaut, was es da so an Vorschlägen gibt, aber die erscheinen mir alle irgendwie etwas zu wuchtig, aber ich denke mit diesem hier werde ich es später mal probieren. Eine ganze Weile hatte ich dann noch überlegt, wie ich das mit dem Zugang zu den einzelnen Stockwerken mache. Die erste Idee war, den ganzen Turm so zu bauen, dass er hinten aufgeklappt werden kann, aber ich fürchte, dass das in der Höhe eher nicht so stabile bleibt. Die zweite Idee – die ich noch nicht ganz aufgegeben habe – ist das typische System bei den Creator-Häusern: einfach Stockwerk auf Stockwerk setzen. Die Idee ist noch im Spiel, aber ich habe dann mal für den Moment etwas anderes probiert bzw. probiere es noch: der erste Stock ist zum Teil einfach als eine Art Schublade angelegt und kann dann einfach nach hinten raus gezogen werden. Die Front und die Seitenwände bleiben dabei fix. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie stabil das in der Höhe wird – aber das werde ich ja sehen, einfach mal probieren.

Wenn es nun in diesem Tempo weitergeht, dann könnte der Tower tatsächlich bis Jahresende fertig werden. Andererseits habe ich immer wieder neue Ideen, was ich da noch alles einbauen könnte (und für ganz andere Dinge, die ich noch bauen möchte), da lege ich mich lieber mal nicht fest, das Ende welchen Jahres ich meine 😉

Und um die beiden Fragen zu beantworten, die jetzt wahrscheinlich als erste kommen:

Warum sind in dem Tower keine Treppen?

Na weil es der Avengers-Tower ist und die Avengers können entweder fliegen oder sehr hoch springen oder sie kennen jemanden, der fliegen oder sehr hoch springen kann 😜 Aber eigentlich ist der Grund viel banaler: Treppen brauchen Platz und sind natürlich am Ende auch davon abhängig, wie die einzelnen Stockwerke miteinander verbunden werden. Daher habe ich das Thema mal mit einer nahezu nicht vorhandenen Priorität versehen.

An welchem Marvel-Universum-Vorbild orientiert sich der Tower? 

Es gibt ja inzwischen so viele Marvel-Universen, angefangen bei den verschiedenen Comic-Universen, die verschiedenen Abschnitte des „Standard-Universums“, Parallel-Universen und alternative Zeitlinien und seit 10 Jahren nun auch das MCU (Marvel Cinematic Universe). Mein Avengers Tower wird haargenau dem Avengers Tower aus dem DLMU entsprechen: Dobschats Lego-Marvel-Universum. Kurz: Ich will keinen der verschiedenen Tower nachbauen, sondern meine persönliche Variante bauen, die man zwar sofort als Avengers-Tower erkennt, aber nicht in Versuchung kommt ihn mit irgendeinem Vorbild vergleichen zu müssen 😊

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