VDS: Reinhold Gall setzt noch einen drauf

VDS: Reinhold Gall setzt noch einen drauf

Reinhold Gall ist SPD-Mitglied, Abgeordneter des Landtags in Baden-Württemberg und auch noch Innenminister dieses Bundeslandes. Und Reinhold Gall meinte zum Thema Vorratsdatenspeicherung noch einen drauf setzen zu müssen. Als wäre die Zustimmung dazu noch nicht schlimm genug.

Auf „vermeintliche Freiheitsrechte“ würde er also gerne verzichten, wenn dafür ein „Kinderschänder“ überführt würde? Mal abgesehen davon, dass es bestenfalls fraglich ist, dass die Vorratsdatenspeicherung bei der Aufklärung von solchen Verbrechen (oder überhaupt Verbrechen) hilfreich wäre: Was hat den Mann geritten, sich solchen Vokabulars zu bedienen? Schlimm genug, dass sich NPD & Co. immer dieses Vokabulars bedienen und damit auf Stimmenfang gehen, zeigt die Nutzung des Begriffs, dass man sich offensichtlich keine Gedanken darüber gemacht hat, was die Folgen von sexuellem Missbrauch an Kindern ist. Bei so einem Verbrechen ist ganz sicher nicht das Opfer danach mit Schande bedeckt. Der Mann sollte echt mal in der Gegenwart ankommen…

Solche Politiker sind es, die dafür sorgen, dass die SPD immer unwählbarer wird – falls das überhaupt möglich sein sollte. Aber für mich ist die SPD inzwischen nicht mal mehr ein kleineres Übel im Vergleich zu anderen Parteien. Inzwischen würde ich sogar auf die Ausübung meines Wahlrechts lieber verzichten als die SPD zu wählen – und wer mich und meine Einstellung zum Thema Wahlen kennt, der weiß, was das bedeutet.

22 Antworten zu “VDS: Reinhold Gall setzt noch einen drauf”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.