Meinungsfreiheit, Strafanzeige und 800 Euro Schadenersatz [Update]

Update zum Update zur „Dobschat hat Arschloch gesagt“-Klage

Da ich gefragt wurde, was denn nun eigentlich bei der Klage des früheren Politikers raus gekommen ist, der sich beleidigt fühlt, weil ich ihn Arschloch genannt hatte, obwohl ich doch ausdrücklich dazu geschrieben hatte, dass ich ihn damit nicht beleidigen wolle. Am 29. Februar sollte es dazu ja ein schriftliches Urteil geben, das gab es aber nicht. Warum? 

Der Richter wollte vor einer Entscheidung noch die Akte zur Strafanzeige in gleicher Sache einsehen. Diese Akte bekam er aber nicht, ich nehme mal an, weil es einfach noch keine gibt. Ich kann es nicht sicher sagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Staatsanwaltschaft die Sache für nicht besonders eilig hielt und auf einen Stapel gelegt hat, der irgendwann mal abgearbeitet wird, wenn es gerade keine echten Verbrechen zu verfolgen gibt. Keine Ahnung. Zumindest hat das Gericht also auf diese Akte gewartet, aber keine bekommen. Der neue Termin für ein Urteil ist nun der 6. Juni, es gibt nicht eine Frist bis zu der noch Schriftsätze eingereicht werden können. Um das alles kümmert sich weiterhin Udo Vetter.

Ihr müsst euch also noch ein paar Tage gedulden, könnt derweil die Vorgeschichte nachlesen – bis auf den ursprünglichen Beitrag, um den es geht. Denn hatte ich ja per Passwortschutz offline genommen, schließlich hängt mein Herzblut nicht daran und wenn sich der gute Mann beleidigt fühlt, na dann…

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Update zum Update: Zwischenzeitlich ist die Akte bzgl. der Strafanzeige bei Udo eingetroffen, enthält aber nichts, was irgendwie neu oder überraschend wäre. Es ist einfach nur unglaublich, wie viele Menschen sich mit der Sache auseinandersetzen müssen, wie viel Zeit und Geld hier drauf geht, wegen etwas, was mit einer simplen Mail zu klären gewesen wäre. Und alles nur, weil jemand der Meinung ist, selbst alles sagen zu dürfen und diskriminierende Aussagen mit „womit ich aber niemanden diskriminieren will“ zu nicht-diskriminierenden Meinungsäußerungen machen zu können, aber selbiges anderen nicht zugestehen will. Wie ich schon schrieb: Rein argumentativ habe ich damit gewonnen, denn mit seinem Vorgehen gegen mich hat der Mann ja bewiesen, dass er seiner eigenen Argumentation nicht glaubt.

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