Tschüss MacUp

Die MacUp wird eingestellt. Nach fast 30 Jahren. Trotz ernsthafter Anstrengung, kann ich mich nicht daran erinnern, wann ich die letzte Ausgabe der MacUp gekauft hatte. Muss schon was länger her sein. Regelmäßig gelesen hatte ich die MacUp noch so bis 2.001. Und auch die Macwelt. Und danach nur noch und immer seltener mal einzelne Hefte. Aber wirklich immer seltener. Versucht habe ich es ernsthaft, wirklich. Jeden Monat habe ich mir genau angeschaut, was da in den jeweiligen heften gerade so geboten wurde – und so gut wie nie hat mich das von einem Kauf überzeugt. Selbst „aber nur weil ich gleich für mehrere Stunden im Zug sitze und einfach irgendwas zu lesen brauche“-Käufe sind inzwischen weg gefallen. Und warum? Wegen dem iPad… Und so hat Apple die MacUp gekillt, mit einer „immer stärkeren Orientierung auf den Consumerbereich“ und dem iPad.

Aber sollte das iPad  nicht die Verlage retten und die wiederum täglich zu (oder war es „für“) Steve Jobs beten?

9 Antworten zu “Tschüss MacUp”

  1. Auch ich habe – ohne iPad – schon lange derartigen Zeitschriften Lebewohl gesagt. Das lag wohl aber eher daran, dass der Inhalt schon wochenlang vorher im Netz zu lesen war.

  2. Tja, ich mag ja Papier, aber es muss auch interessant geschrieben werden und nicht nur aus lahmen Floskeln bestehen… Diese Satzsbausteine gehen mir gehörigst auf die Nerven. Andere magazin eschaffen es ja auch – trotz Nischenthemen – extremst interessant und launig geschrieben zu sein.

  3. Bücher habe ich noch in Papierform, also Romane, aber Fachzeitschriften als App (durchaus mit monatlichen Abo), da der Inhalt einfach zu schnell veraltet, um es via eines Papier Magazins zu lesen…

  4. Ziemlich dreist, was da mit den Abonnenten gemacht wird: Die bekommen gerade die neue Macwelt mit einem Macup Fake-Cover, auf dessen Rückseite die Macup sich verabschiedet und dem Abonnenten mitteilt, dass er von nun an – ungefragt – die Macwelt im Abo bekommt. Das halte ich für rechtlich sehr bedenklich, die Abonnenten quasi „zu verkaufen“, inkl. deren persönlichen Daten und Bankverbindungen. Schließlich ist das ein ganz anderer Verlag/Vertrieb. Liebe Juristen: Dürfen die das überhaupt?

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