SchlagwortSocial Media

Die Techniker Krankenkasse und ein homöopathischer Shitstorm

Die Techniker Krankenkasse liefert ein wunderbares Beispiel, wie Krisenkommunikation in sozialen Netzwerken nicht laufen sollte, aber vor allem präsentiert sie sich in Sachen Homöopathie als reichlich hilflos und verzweifelt.

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Lustige Kommentare von Impfgegnern

Ich weiß natürlich nicht, ob die Mitarbeiter des Social Media Teams der Bundesregierung einen etwas seltsamen Humor haben oder ob sie nicht lernfähig sind, aber es gibt so gewisse Themen, mit denen sie sich regelmäßig Aluhüte anlocken. Besonders beliebt: Impfen.

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Sieht schon ein wenig unnatürlich aus

Pluragraph ist ein ganz nützliches Tool, wenn man sich dafür interessiert, was zum Beispiel Politiker oder Parteien so in den sog. Sozialen Netzwerken treiben. Und manchmal stolpert man da über Statistiken, die einen staunen lassen. Wie die Fan-Entwicklung der Fraktion DIE LINKE im Landtag des Saarlandes.

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Größen für Social Media Grafiken

Ich habe sie ja auch nicht alle im Kopf und dann ändern die Netzwerkbetreiber auch noch ständig irgendwas. Da ist diese Übersicht (Stand Mai 2014) von insight180 genau richtig.  Weiterlesen

Social Media: Wann man nicht posten sollte

Okay, wenn es besonders gute Zeiten für Postings in sozialen Netzwerken gibt, dann muss es auch besonders schlechte Zeiten geben. Logisch. Aber irgendwie…
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KrisenPRCamp

Mir würden ja spontan so einige einfallen, die das KrisenPRCamp besuchen sollten, um das ein oder andere dazu zu lernen 😉

 

Racheshop: Wer einen Shitstorm sät, der sollte Ahnung von Krisen-PR haben

Wer Wind sät wird Sturm ernten“ – Tja, die Macher vom Racheshop hielten sich nicht lange mit dem Säen von Wind auf, sie haben gleich versucht einen Shitstorm zu säen. Und nachdem sich dieser drehte und ihnen selbst die Exkremente in Form vieler Kommentare ins Gesicht blies… für die Reaktion fällt mir jetzt gerade kein passendes Bild ein. Weiterlesen

Wahlkampf: FanpageRadar

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Wenn es nach der Anzahl der Fans bei Facebook ginge, dann könnten wir der Bundestagswahl ja mal ganz gelassen entgegen sehen… 😉 Interessant ist es aber auf jeden Fall, die Parteien bei Facebook zu beobachten: FanpageRadar.

Bitte blockier mich!

Das mit der Betreuung der Online-Auftritte von J.B.O. mache ich ja jetzt schon ein paar Jahre und wenn der Herr Dohläh damals im Starclub nicht gesagt hätte, ich solle doch ’ne Fanpage für die Band machen, weil es da nix anständiges im Netz gäbe, dann wäre mir vielleicht der ganze Kram mit Musikbusiness und Musikern erspart geblieben 😉

Meistens macht das auch wirklich Spaß mit J.B.O. und deren Fans, das sind alles wirklich prima Menschen, mit denen man Spaß haben kann – aber so ein oder zwei Vollidioten pro Jahr sind da auch dabei. Ernsthafte Volldeppen, bei denen wahrscheinlich auch Schläge nicht mehr helfen würden. Aber es sind wirklich nicht viele und nur ganz wenige übertreiben es so arg, dass ich sie zum Beispiel auf der Facebook-Seite von J.B.O. temporär blockieren muss. Das sind bisher bei J.B.O. nur vier Menschen gewesen – und immerhin einer, der sich jetzt eine dauerhafte Sperre erbettelt hat.
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Friendfeed rückwärts

Wurde eben wieder daran erinnert, dass es ja friendfeed auch noch gibt. Klang mal nach einer echt praktischen Idee, so eine Sammlung von Feeds, die man praktischnzusammen fassen kann. Aber mir persönlich wäre ja ein umgekehrtes Tool wichtiger. Ein „intelligenter“ Feed- und alles andere Reader, der die ganzen Nachrichten passend zusammen fassen kann. Also zum Beispiel nach Themen anhand von Tags und Suchbegriffen oder nach bestimmten Quellen, die man möglichst flexibel in verschiedene Gruppen aufteilen kann.
Und gerne auch schon mal vorsortieren nach Priorität, die gebildet wird nach ähnlichen Regeln, die Google für seine Suchbegriffe verwendet, die sich an Anzahl der Erwähnungen in den Quellen und einer Gewichtung der Quellen bildet. Diese Quellen kann man automatisch oder manuell nach Art oder individuell gewichten (lassen). Zum Beispiel könnte mir das System dann einen Beitrag zeigen, weil er in X meiner Quellen verlinkt wurde oder einen anderen, weil er von genau einer Quelle mit einer entsprechend hohen Priorität verlinkt wurde. Im Idealfall kann ich die Quellen dann auch noch nach Stichwort gewichten, also zum Beispiel bekommen dann alle Blog-Feeds erstmal eine Priorität von 7, Twitter-Feeds eine Priorität von 1, aber ein bestimmter Twitterer bekommt die Priorität 5 und ein anderer für die Stichworte „Wordpress“ und „WP“ die Priorität 10 (und man könnte auch nach bestimmten Kriterien, wie Anzahl der Follower bei einem Twitterer, die Priorität einer Quelle automatisch erhöhen). So ein bisschen rivva in persönlich, wie die Facebook Hauptmeldungen, nur eben übergreifend über alle Quellen oder Spamassassin, nur dass man hier vor allem auf der Jagd nach „Ham“ wäre. Und wenn das System dann noch erkennt (oder darauf aufmerksam gemacht wird), wenn hinter verschiedenen Quellen am Ende eine steht (also z.B. jemand, dem ich bei Facebook und Twitter folge) und das berücksichtigt…

Mancher dürfte jetzt wegen Datenschutz laut aufschreien, verständlich. So ein System erlaubt natürlich – gerade wenn es als Webservice laufen würde – noch jede Menge Varianten jemanden nach seinen Vorlieben und Gewohnheiten auszuforschen. Aber vor allem würde es erlauben, die ganzen Feeds und andere Datenquellen, mit denen man täglich hantiert automatisch und nach eigenen Vorlieben vorsortieren und gewichten zu lassen.

Geschrieben hatte ich das alles letzte Nacht und heute morgen sehe ich dann, dass ich ganz offensichtlich nicht alleine so was will: Die unerträgliche Lameness des Web 2.0. Kurz: Ja genau:

Was zum Teufel tut diese ganze Web 2.0 Crowd eigentlich den ganzen Tag? Ich meine, außer im St. Oberholz zu sitzen, Bionade zu lutschen und sich von Tisch zu Tisch das Hirn rauszutwittern? Können wir stattdessen mal Kommunikation designen? Also hartes Googledenk auf die Facebook-Kuschelwelt anwenden und was bauen, das nicht nach 1999 stinkt?

Facebook statt Website

Nun fangen also einige Unternehmen genau das bei Facebook an, was viele Bands schon bei MySpace getan hatten: Auf eine eigene Website zugunsten des Netzwerk-Profils verzichten. Wer meint, der soll so tun. Wirklich sinnvoll erscheint es mir aber nicht, sich komplett an eine Plattform zu binden…

Social Media ist keine Tupperparty

Und kurz bevor ich diesen Beitrag gefunden hatte, ärgerte ich mich mal wieder über ein Unternehmen, das offensichtlich diesen Beitrag auch nicht gelesen hat. Vielleicht hat denen auch schon mal jemand erklärt, was in dem Artikel steht, sie konnten oder wollten es aber nicht verstehen. Aber was weiss ich denn schon…

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