NPD: Wie immer erbärmlich

Na weil es gerade so „schön“ ist… Jeder dürfte schon mal das Standardargument vom rechten Rand gehört haben: „Milliarden für die Flüchtlinge, aber für unsere armen doitschen Obdachlosen ist kein Geld da“. Natürlich ist das kein Argument, sondern gewaltiger Bullshit mit dem vom rechten Rand aus versucht wird Bedürfte gegen andere Bedürfte auszuspielen. Und ich will mich jetzt auch nicht lange mit der Frage aufhalten, ob unser Staat etwas, genug oder zu wenig für Obdachlose tut. Auch wer ich nicht die Frage behandeln, ob man in Deutschland wirklich auf der Straße leben muss oder ob es nicht doch auch anders geht. Nein, wir werfen nur mal einen Blick darauf, was passiert, wenn die NPD mal etwas für die Obdachlosen tut oder zu tun vorgibt.  Weiterlesen

Bunt statt braun vs. SaarGIDA: 9.000 zu 300

Danke Saarland 🙂 Gestern Abend wurde in Saarbrücken ganz klar gezeigt, wer hier nicht hingehört: Nazis, Menschenfeinde und deren Mitläufer, die eine angebliche Islamkritik vorschieben, um ihre fremdenfeindlichen Parolen zu verbreiten. Wobei: „Mitläufer“ passt in diesem Fall ja nicht wirklich, schließlich haben die SaarGIDA-Organisatoren schon vorab ihren „Spaziergang“ abgesagt. Aus Angst vor „der AntiFa“, nachdem Antifa Saar – Projekt AK angekündigt hatte aus dem großen Bündnis auszuscheren und eine eigene Demo zu veranstalten, die sich dem SaarGIDA-Zug wirklich in den Weg stellen sollte.

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Nationale Pussies Deutschland

Am Donnerstag demonstrierten in Saarbrücken rund 1.000 Menschen für Vielfalt, ein friedliches Zusammenleben, gegenseitigen Respekt und Toleranz. Das wollte die NPD natürlich so nicht stehen lassen und rief zum gleichen Zeitpunkt in der Nähe zu einer Wahnmache „gegen Asylbetrug“ auf. So richtig erfolgreich war die NPD bei der Mobilisierung aber nicht. Und ein Blick auf Facebook verrät dann auch, woran das lag: Es sind alles Pussies! Also im Mimimi-Sinn des Wortes.  Weiterlesen

Fahrräder für Flüchtlinge

In Saarbrücken (und hoffentlich nicht nur hier) werden derzeit Fahrräder gesucht, als Spenden für Flüchtlinge, um es ihnen zu ermöglichen ein wenig mobiler zu sein. Das ist doch eine feine Sache. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Entsorgung von Fahrrädern durch die Polizei so aussieht, dass diese Räder dem ADFC gespendet werden und eben nicht auf dem Schrott landen.

Beitragsfoto: Gitte Herden, CC-Lizenz

NPD entert Piratenschiff (nicht? Oder doch?)

In Saarbrücken gibt es ein Gastronomie-Schiff, es liegt direkt gegenüber vom Landtag und nennt sich Piraterie. Früher™ war die Piraterie und der Biergarten auch der natürliche Treffpunkt der Piratenpartei in Saarbrücken. Es liegt ja auch so wunderbar zentral. Zwischenzeitlich ist das früher gute Verhältnis zwischen den Gastro- und den Polit-Piraten merklich abgekühlt. Die genauen Hintergründe kenne ich nicht, es gab da ein paar Gerüchte, aber ich habe keine Ahnung, ob es alles nur Missverständnisse waren oder nicht. Ist auch egal. Denn spätestens ab dem 1. September wird sich dort hoffentlich kein Partei-Pirat mehr aufhalten, denn offenbar will  die berühmt-berüchtigte Kneipe „CityTrain“ am Bahnhof auf die Piraterie expandieren.

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Überwachungskameras in Saarbrücken (und anderswo)

Es werden immer mehr Überwachungskameras, vor allem auch private. Onk3l hat ein paar in Saarbrücken bei einem Spaziergang gefunden und fotografiert. Gerade mal die Spitze des Eisbergs und selbst wenn es sich dabei nur um Attrappen handeln sollte, es ist schon ein komisches Gefühl an fast jeder Ecke und an immer mehr Türen Kameras zu sehen, die einen evtl. filmen ohne dass man wüsste, wer diese Aufnahmen sieht, wie lange die Aufnahmen gespeichert werden, ob sie vielleicht irgendwo veröffentlicht werden… Wir die Kamera-Karte des AK Überwachung eigentlich noch gepflegt?

Schwitzen gegen #Prism

2013-07-28 11.09.40Also immerhin ein Unentschieden haben die Organisatoren der #StopWatchingUs-Demo gestern in Saarbrücken gegen das Freibad erreicht. Etwa 300 Menschen sollen es gewesen sein, vielleicht auch ein paar mehr.

Eigentlich ein Erfolg, wäre da nicht das nervige Mimimi einiger FDPler. Offenbar erst während der Demo kam ein Bundestagsabgeordneter der FDP an und wollte auch noch Redezeit haben – aber nicht auf das offene Mikrofon warten. Nun war es an sich so, dass ursprünglich nur für Politiker von Parteien, die mit zur Demo aufgerufen hatten Redezeit vorgesehen war. Bei dem FDP-Menschen drängte sich dann irgendwie der Eindruck auf, dass er sich erst dazu entschlossen hatte zu reden als er gesehen hatte, dass doch ein paar Menschen statt ins Freibad zur Demo gegangen sind. Meiner Meinung nach hätte man ihm keine Redezeit mehr einräumen müssen und sollen. Und schon gar nicht vor allen anderen Politikern, aber gut, konnte man machen, haben die Organisatoren so entschieden. Meiner Meinung nach hätte man ihn auch nicht direkt von Anfang an ausbuhen müssen (was übrigens nur eine kleine Minderheit direkt von Anfang an getan hat und nicht „die Piraten“), man hätte ruhig darauf warten können, dass er Mist erzählt – hat ja auch nicht lange gedauert. „Löschen statt sperren“ soll also eine Erfindung der FDP gewesen sein, ja nee, ist klar. Und überhaupt sei die FDP ja wohl die einzige Partei (im Bundestag oder meinte er echt so insgesamt?), die noch für Bürgerrechte einsteht… bitte? Der hat wirklich so getan, als wäre die FDP die einzige Opposition gegen ausufernde Überwachung und für Bürgerrechte. Also wenn jemand eine Bestätigung für den Eindruck gebraucht hat, dass man es bei der FDP mit opportunistischen Fähnchen-nach-dem-Wind-Drehern zu tun hat – hier wurde sie geliefert (meine Hochachtung gilt immer noch den letzten paar wirklichen Liberalen bei der FDP, aber auch meine Verwunderung, dass die es in so einem Haufen aushalten). Und jetzt natürlich dieses Mimimi, von wegen hier wäre Meinungs- und Redefreiheit unterdrückt worden. Ja was denn? Er durfte doch reden, okay, zeitweise konnte man ihn nicht verstehen, aber hey, so was kommt vor, wenn man den Menschen statt Meinungen fette Lügen auftischt.

Übrigens noch ganz amüsant war dann nach der Demo der „Kommunist“ zu Besuch am Infostand der Piraten Saarbrücken, der uns erst mal erklärte, dass wir doch wohl nicht dem ganzen amerikanischen Volk  Kollektivschuld an der NSA-Überwachung geben könnten (Anlass war eine US-Flagge auf einer gebastelten „NSA-Spy-Cam“), wobei er sich im weiteren Verlauf über „Demokratie ist eh scheisse, Grenzen müssen weg, Revolution und gewaltsamer Umsturz“ in einen kleinen Widerspruch verstrickte: Im Falle des Dritten Reichs bejahte er nämlich eine Kollektivschuld der Deutschen ausdrücklich (von wegen kein Toter auf deutscher Seite wäre ein Opfer gewesen, schließlich hätten ja alle Hitler gewählt). Amüsant, aber wenn der mal erwachsen wird, dann fällt ihm vielleicht auf, dass ein Bart und drei oder vier Marx-Zitate ein bisschen wenig „politische Überzeugung“ sind 😉

Der Beweis: Zombie-Apokalypse im Saarland droht!

Ich fand den vierten Museums-Pavillon ja ziemlich hässlich, zu teuer ist er sowieso. Aber jetzt ist mir alles klar, das Ding hat mit dem Museum gar nichts zu tun! Nein, das behaupten die nur, damit keine Panik ausbricht! So sieht es aus! Es droht die Zombie-Apokalypse und die Landesregierung will sich da in Sicherheit bringen, deswegen ist das Ding auch so verdammt teuer! Es ist so offensichtlich, es wundert mich, dass das noch keiner vorher gemerkt hat!

Und hier der Foto-Beweis, zuerst einmal ein Foto vom angeblichen 4. Museums-Pavillon:

Museumspavillon

Und jetzt folgt diesem Link – dort findet Ihr den Beweis…

Das Foto vom „4. Museums-Pavillon“ wurde von Andrea für die Piratenfraktion Saarland gemacht.