Singvøgel: Westwind

Ich kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Singvøgel derzeit Geld für ihr neues Album Westwind sammeln. Nein, darauf kann man echt nicht oft genug hinweisen! Und da sich diese Band – wie viele andere Künstler auch  – manchmal etwas schwer tut dabei, sich selbst anzupreisen, müssen das eben andere für sie machen. Und ich mache das sehr gerne! Denn man lese und staune: Ich höre nicht nur Metal, Punk und ähnlichen Krach 🙂 Weiterlesen

Gratulation an die Singvøgel

Sie haben es geschafft: Das Crowdfunding für ihr neues Album „JETZT“ ist dank der fantastischen Fans der Singvøgel bereits jetzt erfolgreich – 104% und noch 25 Tage Zeit, da einen drauf zu setzen. Da bleibt es nur der Band zu gratulieren und allen „Crowdfunding ist nur was für bereits bekannte Bands“-Zweiflern ein fettes „Denkste“ an den kopf zu schmeissen. Es funktioniert also auch bei kleineren Bands, wenn man es richtig macht.

Lustig: Als ich anfing für venue music eine kleine Meldung zum Endspurt zu schreiben, waren 96% des Ziels erreicht, bei der Veröffentlichung der Meldung schon 99% und ein paar Minuten danach waren es dann die 104%. Wünsche der Band, dass es die nächsten 25 Tage so weiter geht 🙂

So sehen Sieger aus: Mind The Gaep

Mind The Gaep haben das Regionalfinale gerockt :)

So sehen Sieger aus: Mind The Gaep

Ich möchte an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen, dass Mind The Gaep gestern das Regionalfinale des Inferno Rockt Bandcontest in Heilbronn gewonnen haben! Und statt mich weiter über die Idioten und Arschlöcher zu ärgern, die es effektiv verhindert haben, dass wir die Zeit gehabt hätten, die Band nach Heilbronn zu begleiten, freuen wir uns jetzt mit Mind The Gaep auf das Finale am 1.12. in Berlin!

Und das werden sie auch noch gewinnen 🙂

Verdient!

Man kann der Bundesregierung verdammt viel vorwerfen, aber so was von. Aber zumindest in einem Punkt ist sie zumindest mal intelligenter als die Bambi-Jury: Der Musiker Heinz Ratz erhält am 24.10. für sein Engagement für Flüchtlinge in Deutschland die Integrationsmedaille der Bundesregierung. Jawohl liebe Bambi-Jury: So jemand hätte Euren Integrations-Bambi bekommen sollen! Aber Ihr wolltet diesen Preis ja lieber ins Lächerliche ziehen… Bushido. Echt jetzt!

Heinz hatte übrigens Bedenken, die Integrationsmedaille anzunehmen – warum er sie doch annimmt erklärt er am besten selbst.

Um der alten Zeiten willen…

Wirklich gut befreundet waren wir nie, wir sind uns halt mal über die Füsse gelaufen, hatten einen ähnlichen Musik-, Kneipen- und leider auch Frauengeschmack und hatten beide Jobs im IT-Bereich (oder hiess es damals noch EDV? Naja, was mit Computern und Internet halt). Den einen oder anderen haben wir miteinander getrunken, aber das ist alles eine gefühlte Ewigkeit her. Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es wirklich eine Ewigkeit. Elf Jahre. Elf Jahre seitdem wir uns das letzte Mal gesehen hatten und dann bis heute kein Lebenszeichen, keine Karte zum Geburtstag, keine „Hey, Du hast geheiratet – das wolltest Du doch nie“-Mail oder irgendwas. Wirklich schlimm fand ich das ehrlich gesagt auch nicht. Wie gesagt, wirklich gut befreundet waren wir nicht und einen trinken gehen kann und konnte ich auch prima mit anderen Leuten, mit denen ich nicht wirklich gut befreundet war oder sogar wirklich guten Freunden.
Hat mich dann doch überrascht, dass plötzlich eine Mail von Dir kam. Aus heiterem Himmel. Dann las ich die Mail und wusste nicht: Soll ich lachen oder weinen? Ich entschied mich für etwas Facepalmierung. Jetzt mal ehrlich, was hast Du für eine Antwort erwartet auf:

Hey Dobschat!

Lange her, Dir scheint es ja ganz gut zu gehen. Kannst Du mir vielleicht helfen, ich suche dringend einen Job…

Sorry, da konnte ich nicht mehr weiter lesen. Natürlich könnte ich Dir jetzt erzählen, dass es mir vielleicht gar nicht mal so gut geht wie alle denken, ich den echten Frust aber gar nicht in die Welt posaune? Würde Dich wahrscheinlich nicht interessieren. Klar, unsere (ich bin ja schließlich verheiratet, da wird alles fair geteilt, auch die Probleme) Probleme mögen Luxusprobleme sein, wie das Warten auf den neuen Arbeitsrechner, um endlich wieder vernünftig arbeiten zu können. Keine Frage. Und uns droht auch nicht in drei Monaten von der Agentur für Arbeit ausgezogen und durchleuchtet zu werden, weil wir ALGII beantragen müssten, um noch was zu Fressen zu haben. Gar keine Frage, ganz objektiv betrachtet geht es uns tatsächlich richtig gut.

Aber mal ehrlich: Nach 11 Jahren so ankommen? Vielleicht wüsste ich sogar die eine oder andere Stelle, die vielleicht passen könnte – zumindest auf den Typ, der Du vor 11 Jahren warst. Vor 11 Jahren! Aber Du erwartest ja nicht nur das, Du hättest auch gerne eine Empfehlung, weil ich doch sicher Leute kennen würde, die jemanden wie Dich brauchen könnten (ja, ich habe doch weiter gelesen). Ich wiederhole zur Sicherheit: 11 Jahre. Muss doch nur mal schauen, wie ich mich in den letzten 11 Jahren verändert habe oder andere Menschen, die ich so lange kenne und die nicht auf Tauchstation gegangen sind – ganz ehrlich: Ich würde wahrscheinlich niemandem empfehlen mich einzustellen wie ich vor 11 Jahren war. Zumindest nicht, wenn sie alternativ mich einstellen könnten, wie ich heute bin.

Wie auch immer, ich werde Deine Mail löschen und nicht darauf antworten. Da Du ja zu wissen glaubst, dass es mir gut gehen würde liest Du wohl hier mit, also spare ich der Umwelt die Abholzung eines digitalen Baumes für die Bits und Bytes, die für eine eMail an Dich drauf gegangen wären.

Und Tipp für alle anderen, die sich immer nur dann melden, wenn sie sich Hilfe bei ihren Problemen erhoffen: Wenn Ihr es schaffen würdet, zumindest in der ersten Mail nach X Jahren so zu tun, als würde es Euch nicht nur um die Lösung Eures Problems gehen und würdet Ihr Euch wenigstens erkennbar bemühen so was wie echtes Interesse zu heucheln (es muss auch nicht überzeugend sein, aber Mühe müsst Ihr Euch wenigstens geben) dann hättet Ihr auch echte Chancen, dass mir für Euer Problem mehr einfällt als „Und warum sollte mich das interessieren? Ich habe genug eigene Probleme!

Wirklich jetzt, von mir aus sind meine gar keine echten und wenn überhaupt nur Luxusprobleme, könnt Ihr gerne so sehen – aber diese Probleme und die von Freunden (das sind so Menschen, die sich auch mal melden, wenn sie gerade nicht den Kopf hängen lassen, weil sie bis zum Hals in der Scheisse stehen) sind mir einfach wichtiger…

Frau Doktor Blöed

Irgendwann während der Arbeit an der J.B.O. Biographie sagte Andrea einmal, dass das vom Aufwand her ja schon so was wäre wie ihre zweite Doktorarbeit wäre (sie war nämlich so doof, ihre Doktorarbeit selbst zu schreiben, hatte ihr ja keiner gesagt, dass das scheinbar nicht mehr so wirklich üblich zu sein scheint ;)). Diesen Satz erwähnte ich irgendwann mal in Richtung J.B.O. bzw. Megapress und das folgende kam dann am 4.12.2011, unserem Hochzeitstag und dem Auftakt zu den Deutschland-Konzerten der Killer Tour 2011 dabei raus…

Übrigens ist es der unglaublichen Subtilität von Mama a.k.a. Tourleiter zu verdanken, dass wir dann doch schon geahnt haben, was da auf uns zu kommen würde (also zumindest der Teil mit „kommt mal auf die Bühne“). „Nach zwei Songs brauche ich Euch mal vorne neben der Bühne!“ ist jetzt nicht unbedingt dazu geeignet, eine Überraschung einzuleiten, zumindest nicht, wenn diese Überraschung eine Überraschung bleiben soll 😉

AAFOL @ Rockhal

„Hannes ist der tollste Mensch auf der Welt!“

AAFOL @ Rockhal

So langsam lassen die Schmerzen nach, aber für so einen Samstag Abend nimmt man die doch ganz gerne in Kauf. Der eine oder andere hat vielleicht mitbekommen, dass J.B.O. am Samstag in der Rockhal in Esch-sur-Alzette gespielt haben und als Support waren An Assfull Of Love dabei. Bedeutete für Andrea und mich natürlich gleich doppelt so viel Arbeit und mit einem Bus voll Assfull-Fans dabei kam dann noch der Job als „Reiseleiter“ dazu 😉 Seit der Rückfahrt weiss ich nun auch aus erster Hand, was wir unseren Lehrern damals bei Klassenfahrten angetan haben – sollte einer meiner früheren Lehrer hier mitlesen: Es tut mir leid. Also zumindest so ein bisschen 😉

Ansonsten bleibt festzuhalten, dass AAFOL bei den J.B.O. Fans in Luxemburg sehr gut angekommen sind, wir haben nur positives Feedback bekommen – nur ein paar Männer waren etwas angesäuert, weil sich ihre Freundinnen in Daniel und Sascha verguckt hatten. Aber so schlimm war es dann nicht, immerhin sollen die Jungs demnächst auf einer Hochzeit spielen. Das Zitat aus der Überschrift stammt übrigens von Nico, war aber nicht auf die Ansage von Hannes bezogen.

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J.B.O. Killeralbum - Picture Vinyl

Picture Vinyl

J.B.O. Killeralbum - Picture VinylIch bin kein typischer Vinyl-Fan – Musik höre ich – wenn nicht live – zu 95% in digitaler Form, komprimiert als AAC oder MP3 am Rechner, Stereoanlage (erwähnte ich schon, dass ich Airplay liebe?) oder mit dem iPhone/iPad. Und die letzten 5% bleiben für CDs. Aber ein paar Vinyl-Scheiben besitze ich dann doch und im August wird eine dazu kommen. Nicht zum Hören, sondern einfach nur um sie zu haben und um sie evtl. in einen schönen Rahmen zu packen und an die Wand zu hängen 🙂

Und eine der 666 Picture Vinyl des Killeralbums habe ich schon mal für mich vorbestellt (und eine zweite für Andrea, man kann sich ja nicht alles teilen ;)). Da drauf dann noch die Unterschriften der Band – am besten mit goldfarbenem Lackstift – sieht sicher verdammt gut aus an der Wand und zum Anhören gibt es ja die CD-Variante 🙂

Insgesamt gibt es übrigens vier physikalische Editions des Albums (und Download-Versionen wird es auch geben), da ist also wirklich für jedes Geldbeutelformat und Sammlerherz was dabei 🙂 Und wenn es nicht noch so lange hin wäre bis zur Killer-Tour – hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage, aber ich will endlich wieder Nightliner fahren 😉

J.B.O. & An Assfull Of Love

Ba-Bäm!

J.B.O. & An Assfull Of Love

Ja, mir ist keine bessere Überschrift eingefallen, daher habe ich mir einfach die aus Daniels Facebook-Status geklaut, aber sie ist doch auch durchaus passend – denke ich zumindest. Keiner – am wenigsten ich – hätte gedacht, dass aus der Anfrage ob vielleicht eine uns bekannte Saarbrücker Band – wir dachten da neben den Assfulls an die nicht weniger empfehlenswerten Herren von Membran, ein weiterer, lauter Beweis dafür, dass das Saarland deutlich mehr zu bieten hat, als nur Autobahn, Wald und Schwenker – den Support in der Rockhal bei J.B.O. machen können, direkt ein Label-Vertrag für eine dieser Bands wird. Aber so ist es passiert und nun ist es also offiziös: An Assfull Of Love werden ihr kommendes Album „Prepare For Loveshock“ bei Megapress, dem Label von J.B.O. veröffentlichen. Im September ist es soweit, davor kommt noch die Digitalsingle „Celebrate Your Life“ (mit einem wirklich witzigen Video)…

Das Foto hat natürlich – wer sonst? – Andrea gemacht 🙂

Daniel (An Assfull Of Love) - ausnahmsweise mal mit Gitarre - Foto: Andrea Jaeckel-Dobschat

Legendär

Daniel (An Assfull Of Love) - ausnahmsweise mal mit Gitarre - Foto: Andrea Jaeckel-Dobschat

Daniel (An Assfull Of Love) - ausnahmsweise mal mit Gitarre - Foto: Andrea Jaeckel-Dobschat

Das eine und andere Konzert habe ich in meinem Leben ja schon miterlebt und da waren viele dabei, die denkwürdig waren. Aber was An Assfull Of Love da gestern in Großrosseln abgeliefert haben gehört in die Gruppe der legendären Gigs. Okay, es hätten mehr Menschen bei der Veranstaltung anwesend sein dürfen, aber andererseits war es bei dem Wetter besser so, schließlich hätten wir bei einem größeren Publikum Probleme bekommen, für jeden ein überdachtes Plätzchen am Bierstand oder auf der Bühne zu finden… genau: auf der Bühne. Wir hatten alle verdammt viel Spaß, aus „mindestens eine Stunde“ (so war es im Vertrag vereinbart) wurden drei Stunden – bis dann eine Sicherung flog. Mich hat es ja gewundert, dass es nicht schon früher einen Kurzschluss gab, schließlich sind da einige Liter Wasser runter gekommen.

Und nicht vergessen: Für das nächste Jahr hat Daniel ein vierstündiges Set versprochen… 🙂

Gestern hatte übrigens auch das frisch gegründete Streetteam der Assfulls seinen ersten Auftritt zur Mitgliederwerbung: Die AssForce! Eine umfassendere Website folgt in den nächsten Tagen noch, aber Mitglied kann, darf und sollte man heute schon werden 🙂

Update: Noch mehr Fotos von dem Abend gibt es natürlich bei venue music in der Galerie 🙂

Ein Arsch voll Liebe!

Logo: An Assfull Of LoveWer mir bei Twitter oder Facebook folgt, der hat wohl schon so einen Verdacht gehabt 😉 Wir haben eine neue Band in der Familie: An Assfull Of Love. Nachdem wir Anfang des Jahres die Zusammenarbeit mit Slick’s Kitchen beendeten – manchmal stellt man fest, dass einfach keine Kompromisse und kein gemeinsamer Weg mehr machbar sind – wollten wir eigentlich das Thema Bandmanagement erst mal sein lassen. Es ist einfach extrem zeitaufwändig – obwohl es natürlich auch viel Spaß macht.

Aber bei „An Assfull Of Love“ mussten wir echt nicht lange überlegen, immerhin gehört diese Band zum Besten, was das Saarland an (Live-)Bands zu bieten hat. Nein, das ist nicht unsere Meinung, es ist eine Tatsache! Und nun gilt es, diese Tatsache möglichst flächendeckend und weltweit bekannt zu machen. Dazu wird mit Sicherheit das (einfach nur grandiose) Album „Prepare For Loveshock“ beitragen, dass im Herbst erscheinen wird und natürlich möglichst viele Live-Auftritte. Denn diese Band sollte man auf jeden Fall live gesehen haben.

Wer mal in einen – meinen persönlichen Favoriten – Song des kommenden Albums rein hören will, der kann das bei Classic Rock Radio tun und dort auch gleich mal „An Assfull Of Love“ mit der Note 1 bewerten 🙂 Oder am besten auch gleich Fan bei Facebook werden und/oder bei Twitter folgen – da wird es in naher und sicher auch ferner Zukunft einige interessante News geben…

Wir sind Autor!

Andrea und ich haben ein richtig schönes neues Projekt: Wir werden ein Buch schreiben. Am Freitag kam die Anfrage an Andrea, wir waren uns innerhalb von Mikrosekunden einig, dass wir das gemeinsam machen wollen, am Samstag Abend dann das Treffen in Essen mit unseren zukünftigen Verlegern und heute sind wir schon mitten drin im Zeitplan und bei der Materialsammlung… gegen Ende des Jahres soll das Buch dann erscheinen, also keine Zeit Däumchen zu drehen 😉

Über das Thema des Buches reden wir dann später… 🙂