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Frankreich: Zu gutes Google-Ranking ist verboten

Der Rest der Welt muss doch langsam denken, dass Richter in Europa alle keine Ahnung vom Internet im Allgemeinen und Suchmaschinen im Speziellen haben.  Erst dieses blödsinnige „Recht auf Vergessen“-Urteil vom EuGH und jetzt legt ein Gericht in Frankreich noch nach und bestraft eine Bloggerin für ein zu gutes Google-Ranking.

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Google kauft sich frei?

Google Logo

Also wie war das? Frankreich sagt zu Google, sie sollen sich gefälligst mit den Verlagen darauf einigen, wie viel Geld Google den Verlagen zahlt, sonst würde es ein Gesetz geben, das Google zur Zahlung von wie vielen Euros auch immer verpflichtet. Was macht Google? Zahlt nun 60 Millionen Euro „für neue Online-Nachrichtenprojekte“ und außerdem „will Google den Verlagen bei der Vermarktung ihrer Websites helfen“, was wohl bedeuten soll, dass die Verlage noch ein bisschen mehr Geld von Google bekommen werden. Wie kommt SPON nun auf die Idee, das alles unter die Überschrift „Google kauft sich frei“ zu setzen? Wäre „Google lässt sich erpressen“ nicht deutlich passender? Mag Haarspalterei zu sein, aber „sich frei kaufen“ bedeutet doch, dass man sich per Zahlung einer gewissen Menge Geld von einer Verpflichtung befreit. Bisher ist Google aber in Frankreich gesetzlich nicht dazu verpflichtet den Verlagen auch nur einen Cent dafür zu zahlen, dass sie deren Seiten im Netz auffindbar machen. Wenn nun aber jemand (A) einem anderen (B) etwas androht, für den Fall, dass B nicht der Forderung von A nachkommt, dann nennt man normalerweise Person A einen Erpresser, Person B den Erpressten und die ganze Sache eine Erpressung. Oder nicht?

Die spinnen, die Gallier!

Die Franzosen sind echt ein bisschen seltsam, vielleicht sind es auch nur die Pariser, ich weiss es nicht. Die stellen sich schon nachmittags um 15 Uhr für ein Konzert an. Nicht nur zwei oder drei, das waren locker so um die 50 Mann. Beim Konzert abends galt wie auch schon im März: In Paris sind einfach mehr Titten bei Steel Panther. Habe nicht wirklich mitgezählt, aber es ging ja schon los bevor auch nur die Supportband (Black Rain, wirkten auf mich wie ein genetisches Experiment, bei dem Mötley Crüe und Kissin‘ Dynamite vermischt wurden) auf der Bühne stand. Aber nur um das mal festzuhalten: Mag sein, dass es bei den Deutschlandkonzerten weniger Titten zu sehen gibt – dafür sieht man die wenigstens. Kaum wurde irgendwo ein paar weibliche Brüste enthüllt, begann ein Schieben und Drängeln in diese Richtung, weil irgendwie jeder mal antatschen wollte. Innerhalb von Sekunden war dann von den – oft wirklich sehr nett anzuschauenden 🙂 – Boobies nichts mehr zu sehen, weil ungefähr 30 Hände daran rumpatschten, kniffen und an den Nippeln drehten.

Und noch mehr Merkwürdigkeiten: Bei McDonalds in Paris gibt es keine 20er Chicken McNuggets und in den Mayo-Beuteln ist Remoulade. Strange!

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