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Pizza-Käse

Wenn ich nun also die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeit zum Thema Pizza-Käse mit meinem Geschmack kombiniere, dann muss ich nur noch die richtige Mischung aus Mozzarella (blubbert am besten) und Cheddar (schmeckt am besten) für meine Pizza finden… Weiterlesen

Dieses Jahr esse ich nix mehr!

Die Weihnachtsfeiertage sind in Sachen Ernährung echt die Hölle – manchmal kommt es mir so vor, als wäre ich in einem „Kann man in drei Tagen genug essen, um anschließend eine Woche keine feste Nahrung mehr zu brauchen“-Experiment. Kaum ist das Mittagessen abgeschlossen, geht es weiter mit Nachtisch, Verdauungsschnaps, Kuchen, Kaffee und dann wird auch schon alles für das Abendessen vorbereitet… Und zwischendurch Kekse, Schokolade, noch mehr Kekse, Nougat und erwähnte ich die Kekse schon? Und wie lautete die erste Frage nach dem Abendessen heute? Na wie wohl: „Und was essen wir an Silvester?

Ein Blick in den Spiegel hat mir glücklicherweise bestätigt, dass ich nicht ganz so fett geworden bin von der Völlerei wie ich mich gerade fühle. Und ja, es ist jedes Jahr das Gleiche – ich kann mich diesem Gruppenzwang einfach nicht entziehen. Und lecker ist es ja auch 🙂

Wie man garantiert kein Abendessen bekommt…

Mal wieder so eine typische „Hätte ich doch meine Fresse gehalten“-Situation. Nehmt einfach mal an, ihr hättet Hunger und wolltet euch beim Chinesen was zu essen holen. Dann solltet ihr nicht spontan sagen, was euch in den Sinn kommt, sonst könnte es sein, dass ihr hungrig bleiben müsst. Das kann so passieren: Als ihr den Laden betretet kommen euch zwei Kinder mit einem Hundewelpen auf dem Arm entgegen. Sagt nicht, vor allem nicht laut, was ihr spontan denkt, denn es würden euch einige Leute dort richtig übel nehmen, wenn ihr laut sagt: „Mensch Kinder, hat man euch nicht gesagt, dass man mit dem Essen nicht spielen soll?

Ganz schlechter Satz, fast so schlecht wie der Satz danach, in Richtung des noch kleineren Kindes, das quengelnd mit seinen Eltern nach den beiden Kindern mit dem Welpen den Laden verlässt. Der Vater so zu dem Kind: „Was quengelst du denn, was willst du denn?“. Das Kind so: „Hundi!“. Und der Dobschat dummerweise so: „Ach jetzt gib Ruhe, DU hattest ja schon was zu essen…“

Aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten, sich den Magen zu füllen 🙂

 

Luxusprobleme: Essen auf Rädern

Wo ich es erst mit Luxusproblemen hatte: Dann und wann genehmigen wir uns ja „Essen auf Rädern“, es gibt einfach Tage, da will man das Haus gar nicht mehr verlassen.

Es klingelt also unten an der Tür, ich über die Gegensprechanlage so: „Im Dritten“. Gebe ich zwar auch immer bei der Bestellung an, aber sicher ist sicher. Andrea war derweil auf der Suche nach Kleingeld (auch wenn wir die eigentliche Bestellung online zahlen, Trinkgeld sollte schon sein).
Ich also an die Wohnungstür und dann hörte ich auch schon die junge Frau (L) die Treppen hoch schnaufen. Gerade als ich mir überlegte sie über den Aufzug zu informieren tut es einen lauten Schlag. Irgendwas ist da auf die Treppe gefallen und das schnaufen wurde für einen unverständlichen Fluch unterbrochen.

Ich: „Hm, okay, die Cola öffnen wir dann später erst…

L: „Hallo? Haalllooooo?!

Ich: „Hier, im dritten!

Den Nebensatz „habe ich doch gesagt“ habe ich mir verkniffen – und stattdessen auf die Zunge gebissen. Na dann war sie ja auch schon da, stellt die Futterkiste ab und mir fällt auf, dass sie keine Cola dabei hat. Ich ahne schlimmes und die Bestätigung folgt mit dem Anheben des Deckels: Die Tortellini sind mal eben durch die Kiste geflogen, zwei liegen in der Ecke und ein Teil der Sosse hat sich großzügig über den Pizzakarton verteilt.

L: „Oh, das tut mir leid, das ist ja eine Sauerei. Das muss im Auto runter gefallen sein…

Sag‘ mal, willst du mich verarschen? Bist du mit dem Auto ins Treppenhaus gefahren? Ich habe doch gehört, wie du die Kiste durch’s Treppenhaus gekickt hast!“, sagte ich nicht, sondern biss mir auf die Zunge: „Hmmm-mmmmh

L: „Unterschreiben sie bitte hier?

Und schon wieder musste ich mir auf die Zunge beissen und statt „Willst du mich schon wieder verarschen? Kickst das Essen durch’s Treppenhaus, vergisst die Getränke und dann soll ich auch noch unterschreiben, dass ich die ganze Lieferung erhalten hätte?“ sagte ich dann nur „Hm, ich hatte auch Cola bestellt?

L: „Oh, die ist noch im Auto…

Bald ist die Zunge durch, aber wäre nicht so gut gekommen, sie zu fragen in welchem Stockwerk sie das Auto denn geparkt habe.

L: „…die hole ich schnell und sie unterschreiben das.

Meinetwegen, ich nahm also das Futter, stellte es in die Küche, gab Andrea das Kleingeld zurück – „Nee, heute kein Trinkgeld“ – und während Andrea die Sosse vom Pizzakarton wischte, wartete ich auf das Klingeln an der Tür. Oh, diesmal hat sie den Aufzug gefunden. Der Aufzug hält an, die Aufzugtür öffnet sich… im vierten Stock.

L: „Hallo? Haalllooooo?!

Ja, immer noch im dritten…“ sage ich, nachdem ich mich im Bruchteil einer Sekunde gegen die Bemerkung entschieden hatte, dass wir mal eben schnell in den dritten Stock umgezogen wären.

Ja, die Anlieferung war schon ganz lustig, aber was ich eigentlich meine: Warum zum Teufel haben die die Pizza nicht geschnitten?

Daheim bleiben

Irgendwie hatten wir uns nach der Killer Tour darauf gefreut, mal ein paar Wochen daheim zu bleiben. Heute mal die Terminplanung für Januar fertig gemacht und festgestellt, dass wir im Januar ja daheim sind… meistens… also zumindest dann, wenn wir nicht gerade in Lüneburg, Düsseldorf, Essen oder Frankfurt sind 🙂

Vorteile

In den letzten Tagen konnten wir feststellen, dass es durchaus ein Vorteil sein kann, wenn man zwei Kloschüsseln direkt nebeneinander im Bad stehen hat. Haben wir nur leider nicht. Aber auch nur mit einem Klo kann man mit Magen-Darm-Grippe fertig werden, für den Notfall gibt es ja noch Eimer (wer möchte, der mag sich das mal vorstellen, ist schon ein witziger Anblick so mit dem Eimer im Arm auf dem Klo sitzend…). Aber egal mit wie vielen Schüsseln oder Eimern: Spaß macht das nicht. So wenig Spaß, dass dabei auch die Tagesbilder ausgefallen sind – nein, ich war in den letzten Tagen echt kein schöner Anblick („In den letzten Tagen?“ – Haha, sehr witzig).

Und heute gibt es endlich wieder was anständiges zu essen – von Salzstangen habe ich für den Rest des Jahres auch genug…

Hengstenberg, scharf?

Wenn Ihr einen Senf als „scharf“ bezeichnet, den sogar „Feuer-Senf“ nennt, dann sollte der auch scharf und nicht so ein mildes mittelscharfes Zeug sein, wirklich jetzt. Es mag ja sein, dass meine Rezeptoren inzwischen schon ein wenig abgestumpft sind, aber den Unterschied zwischen „mittelscharf“ und „scharf“ bei Senf erkenne ich noch. Sagt doch bescheid, wenn Ihr mal einen wirklich scharfen Senf im Angebot habt… danke.

Mal so von der anderen Seite betrachtet…

Man soll ja immer alles von zwei Seiten betrachten. Und so gesehen war das Chili dann doch nicht zu fad…

Es ist fast soweit

Nachdem wir mit meinem Teil der Familie und Boris (leider ohne Familie, wir grüssen auch auf diesem Weg und wünschen gute Besserung) beim Essen waren, folgt heute der spannende Teil. Nein, nicht die Trauung, wir wissen ja schon in etwa was da passieren wird und unseren Text haben wir auch fleissig geübt. Es geht um das Zusammentreffen der Kulturen Familien… könnte wirklich interessant werden 😉

Die erste persönliche Begegnung meiner Eltern seit 20 (oder 25? Oder mehr?) Jahren verlief angenehm unaufgeregt. Sind ja auch erwachsene und vernünftige Menschen (zumindest inzwischen 😉 ). Ernsthaft: es war wirklich schön, ich denke wir haben uns alle gut unterhalten und hatten Spass (und mindestens einer hatte reichlich Hunger g) – schade nur, dass eben einige nicht dabei waren. Ganz vorne weg meine Großtante, die sich in nächster Zeit wahrscheinlich noch einige Male dafür entschuldigen wird, nicht dabei zu sein – obwohl sie nun wirklich nichts dafür kann, dass die Gesundheit eben nicht mehr so will, wie sie es gerne hätte. Hin und wieder dachte ich mir sogar, dass es doch ganz schön gewesen wäre, wenn mein Stiefvater dabei sein könnte – obwohl der Abend dann wahrscheinlich ein wenig anders verlaufen wäre. Aber das ist nun wirklich eine ganz andere Geschichte.

Doch, es war schön, wir freuen uns auf morgen nachher und so langsam sollten wir trotz des Mangels an Müdigkeit ins Bett gehen… keine 12 Stunden mehr… langsam werde ich dann doch etwas nervös…

Kann mal was klappen?

Eben wurde unsere Reservierung für’s Essen abgesagt. Wenigstens haben die einen guten Grund dafür: der neue Pächter, der den Laden ab Dezember führen wollte ist kurzfristig abgesprungen – kurz: die machen zu.

Super… naja, dann wird sich Andrea nächste Woche nicht langweilen, während ich in Bochum bin wird sie nach einem neuen Fresstempel suchen müssen.

Essen fassen

Jetzt haben wir alles: Hotel, Standesamt, Ringe… und auch wo wir nach der Trauung mit unseren Familien essen werden. Aber irgendwas haben wir sicher noch vergessen…? 😉

Beringt

Jetzt haben wir auch die Ringe, die wir jeweils am linken Ringfinger tragen werden. Schlicht, aus „Weißgold“ und der von Andrea doch mit einem Stein (wollte sie eigentlich nicht, aber da passt es einfach). Und wir haben es tatsächlich geschafft unsere selbstgesteckte Obergrenze beim Preis nicht zu durchbrechen. ICh bin stolz auf uns 🙂

Und wieder erschreckend: keine Diskussionen, wir waren uns auf Anhieb einig, welche Ringe in die engere Auswahl kamen und welche es am Ende geworden sind. Inzwischen sollte ich mich daran gewöhnt haben, aber es überrascht mich immer noch jedes Mal. Nur wenn es darum geht, wo bzw. was wir essen funktioniert das nie – da schafft es Andrea einfach nicht, sich zu entscheiden 😉

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