SchlagwortDeutschland

Zum Anschlag auf den BVB-Bus

Immer noch ist unklar, wer nun verantwortlich ist für den Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB, aber trotzdem wird natürlich eifrig über die möglichen Täter diskutiert. Dabei haben die „besorgten Bürger“ eine sehr interessante Art und Weise zu differenzieren.

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Der Treiber

Ein lustiges Zitat hat die Tagesschau da per Facebook verbreitet. Nicht lustig im Sinne von „Haha“, eher lustig im Sinne von „WTF?!“. Zitiert wird der Außenminister Österreichs, Sebastian Kurz. Es ging um die vielen Flüchtlingen und die Frage ob und welche europäischen Staaten ihre Grenzen dicht machen könnten.

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Deutschland, Deine Irren: Chemtrails

Großartige neue Serie in der heute Show: Deutschland, Deine Irren. Es geht um die beliebtesten Verschwörungstheorien in Deutschland und in der ersten Folge wird gleich die wahrscheinlich beliebteste Verschwörungstheorie behandelt, die Chemtrails.
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SKANDAL!!! Asylanten bekommen 4.000€ im Monat!!

Danke für dieses Video. Einfach anschauen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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Das Saarland spricht Deutsch? Seit wann?

Was für eine dämliche Petition: Das Saarland spricht Deutsch. Die Petition kann doch nur jemand gestartet haben, der noch nie im Saarland war. Hintergrund ist der Plan der Landesregierung bis 2043 das Saarland zweisprachig zu machen. Französisch soll dann die zweite Verkehrssprache sein. Die Frage ist nur, welches die erste sein soll – die deutsche Sprache ist es ja nicht 😉

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Niedriglohnland Deutschland

Man möchte die entsprechenden Statistiken in Stein meisseln, um sie Merkel und anderen mit Wucht um die Ohren hauen, wenn die mal wieder tröten, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt, müssten den Gürtel enger schnallen und die Gewerkschaften sollten doch bitte Lohnzurückhaltung üben.

Spiegel Online: Zahlen der EU-Statistikbehörde verdeutlichen, dass Deutschland einen der größten Niedriglohnsektoren in Europa hat. 2010 lag der Anteil der Empfänger unterer Einkommen in Deutschland bei 22,2 Prozent. In Frankreich lag er nur bei 6,1 Prozent, in Spanien bei 14,7 Prozent, in Portugal bei 16,1 Prozent. Bei Euro-Mitgliedsländern lag er nur in den Niederlanden ähnlich hoch bei 18,1 Prozent.

Das meinen die nicht ernst?

Leider war mein erster Gedanke vollkommen falsch. Zuerst hielt ich dieses „X-Pire“ für einen blöden Witz. Einen richtig blöden Witz. Bisher dachte ich nämlich, dass man als Professor für Informatik nicht ganz bekloppt sein kann. Leider vergass ich dabei, dass Professoren vielleicht nicht bekloppt, aber – wie auch Politiker – komplett weltfremd sein können. Kann man solche weltfremden Spinner nicht irgendwie günstiger und ohne großes Aufhebens in irgendwelchen dunklen Uni-Kellern beschäftigen? Muss man die echt draussen rumlaufen, Firmen gründen und Interviews geben lassen?

Die kommen tatsächlich mit einer Software daher, die Bilder verschlüsselt und die Entschlüsselung nur nach Check gegen einen zentralen Server und Eingabe eines Captchas ermöglicht – und das natürlich nur mit einem Browser-PlugIn (das es bisher auch nur für Firefox gibt) und kostenpflichtig. Natürlich jubelt unsere Verbraucherverarschungsministerin Aigner schon was von wegen „Höchster Datenschutz made in Germany“. Also wenn das zum Besten gehört, was aus Deutschland in Sachen Datenschutz kommt, dann sollten wir in Zukunft allesamt lieber mal ganz intensiv die Fresse halten, statt uns über Google, Apple und Facebook zu beschweren. Eine Bildverschlüsselung für’s Netz, die sich mit einem einfachen Screenshot umgehen lässt? Mit zentralem Schlüsselserver? Kostenpflichtig? Und dafür wurden wahrscheinlich auch noch Steuergelder ausgegeben?

Wenn die ganze Welt nun über Deutschland und Frau Aigner lacht, dann gibt es dazu nur eins zu sagen: „Womit? Mit Recht!“. Ich versuche derweil mal die Handabrücke aus meinem Gesicht zu kneten…

Noch zwei Links zum Thema:

Coworking in Deutschland

Schöne Übersicht, aber Saarbrücken fehlt da leider, liegt aber nicht an der Übersicht – wo nix is‘, da is‘ halt nix: coworking.de – Coworking in Deutschland.

Links vom 2. Juni 2010 bis 5. Juni 2010

Zwischen 2. Juni 2010 und 5. Juni 2010 bei delicious gespeicherte Links:

Links am 16. Dezember 2009

Am 16. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:

Links am 9. Dezember 2009

Am 9. Dezember 2009 bei delicious gespeicherte Links:

Fünf Millionen?

Okay, einerseits habe ich ja gar nichts dagegen, wenn sich der Staat mal drum kümmert die großen Fische in Sachen Steuerhinterziehung dran zu kriegen. Und wenn das erfolgreich ist, dann müsste man sich als ehrlicher Steuerzahler ja freuen. Aber so richtig kann ich mich da nicht freuen, wenn ich lese, dass für die Informationen evtl. Geld gezahlt wurde. Ob nun fünf Millionen Euro vom BND oder 4,2 Millionen Euro vom Finanzministerium  gezahlt wurden, um an Informationen zu kommen, die sehr wahrscheinlich gestohlen wurden – mir gefällt das einfach nicht, dass solches Material eingekauft wird. Ich bin kein Anwalt, daher kann ich nicht sagen, ob das rechtlich wirklich einwandfrei ist oder nicht, aber zumindest moralisch finde ich es doch bedenklich, wenn ein Staat anfängt, sich Informationen aus fragwürdigen Quellen von “geheimnisvollen Informanten” zu kaufen. Das kann man durchaus auch anders sehen…

Was mir aber absolut nicht gefällt an der Sache:

Den entscheidenden Tipp im Fall Zumwinkel haben die Fahnder laut Dieter Ondracek, Chef der Deutschen Steuergewerkschaft, bereits im August 2007 erhalten.
Dass es so lange bis zum ersten Haftbefehl dauerte, begründete Ondracek mit der schlechten personellen Ausstattung der deutschen Steuerfahnder sowie damit, dass eine ganze Reihe von prominenten Namen aufgetaucht sei. Da habe man ganz besonders streng prüfen müssen, ob es sich nicht um falsche Anschuldigungen gehandelt habe.

Ach so, es waren prominente Namen dabei, da muss dann also besonders streng geprüft werden und so. Und bei Namen, die nicht prominent sind wird dann sofort das Haus durchsucht? Bei denen ist das also nicht so schlimm…? Dann ist das wenigstens geklärt.

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