SchlagwortComputerzeug

Dem iMac Beine gemacht

Nachdem mein MacBook einen sehr deutlichen Geschwindigkeitsschub per Hardwrk-SSD-Adapter bekommen hat, war nun auch der iMac dran. In diesem Fall aber nicht intern, sondern extern per Thunderbolt-SSD von Lacie. Spart den Umbau, funktioniert genau so gut und jetzt wird der iMac nicht mehr von der Festplatte ausgebremst 🙂

Etwas Zeit sollte man aber auch ohne den Umbau der Hardware einplanen, so ein komplettes TimeMachine-Backup wieder auf das neu erstellte Fusion-Drive zu kopieren dauert seine Zeit. Und überhaupt sind Backups nicht nur bei der Lösung äußerst wichtig.

Asus Transformer Book T100 – will haben!

ASUS-Transformer-Book-T100TA-2

Ich bin kein Fan von Windows (egal welche Version), aber Windows 8.1 finde ich durchaus interessant, diese Kacheln machen echt Laune. Und wenn ich dann ein Gerät wie das Asus Transformer Book T100 sehe, dann juckt es mich in den Fingern. Nein, ich brauche kein Netbook 2.0, ich habe ein MacBook, ein iPad mini – das sollte doch eigentlich reichen. Aber ich kann beim MacBook das Display nicht abnehmen und auf dem iPad läuft eben nur iOS. Und es juckt in den Fingern. Falls jemand zuviel Geld hat und meine niederen Nerd-Gelüste befriedigen möchte, dann bitte einfach bestellen und mir schicken, Adresse ist ja bekannt 😉 Weiterlesen

Everdock

Sieht wirklich gut aus – dauert leider noch bis Dezember, bis das Everdock geliefert wird. Aber das könnte nun endlich mal ein Dock sein, dass etwas länger hält. Das Funding läuft übrigens noch ein paar Tage 🙂

ReadKit: Ersatz für Reeder auf dem Mac

ReadKit-IconAuf iPhone und iPad habe ich ja mit Reeder 2 endlich wieder einen anständigen RSS-Reader mit feedly-Synchronisation. Doof nur, dass Reeder 2 für den Mac noch etwas auf sich warten lässt. Aber in der Zwischenzeit werde ich mich wohl an ReadKit gewöhnt haben. Optisch erinnert die 6 Euro teure App sehr an Reeder – schon mal ein Pluspunkt. Ein weiterer Pluspunkt: ReadKit will nicht nur ein RSS-Reader sein, sondern die Zentrale rund um das Lesen, speichern und Archivieren von News (und anderen Inhalten). Neben feedly unterstützt das Programm auch Instapaper, Pocket, Readability, Pinboard, Delicious, Fever, NewsBlur, Feedbin und Feed Wrangler. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit RSS-Feeds rein lokal, ohne Synchronisation zu verwalten.

Zwar ist das Webinterface von feedly wirklich gut, aber ein eigenes Programm statt einem Browser-Tab ist doch angenehmer für die Arbeit. Und die Integration von Pocket erleichtert die Arbeit ungemein (und spart dafür ein weiteres Programm ein). Reeder 2 für Mac OS X soll noch im Herbst als Beta-Version kommen, aber ich könnte mir gerade gut vorstellen bei ReadKit zu bleiben – sehr gut sogar 🙂

Chrome etwas genügsamer machen

Google Chrome IconNette Erweiterung für Google Chrome: The Great Suspender. Damit können einzelne Tabs eingefroren werden – oder auch alle Tabs, die eine bestimmte Zeit lang nicht benutzt wurden. Einzelne Seiten lassen sich davon ausnehmen. Und was es bringt? Eingefrorene Tabs brauchen keine CPU-Zeit – es bleibt also mehr für andere Apps und auf mobilen Rechnern hält im Idealfall der Akku auch etwas länger (zumindest wenn man ständig viele Tabs offen hat). Es lassen sich auch bestimmte Websites als Ausnahmen definieren, die nie eingefroren werden und auch im Hintergrund ständig laufen. Praktisch das.

via The Next Web

Web Client für WhatsApp

Was mich an WhatsApp ja immer gestört hat: Es gibt keinen Desktop oder Web Client. Aber dank der unterirdischen Authentifizierung der App gibt es jetzt zumindest einen Web Client. Alles was man braucht ist die eigene Telefonnummer und die IMEI bzw. MAC-Adresse des eigenen Geräts und fertig.

So einfach ist das… Wenn das jetzt mal nicht die richtige Gelegenheit für die Macher der App wäre, das alles grundsätzlich zu überdenken und bei der Gelegenheit neben einer besseren Authentifizierung auch gleich einen Web- und einen Desktop-Client bringen würden?

(via Caschy)

Ja, ich bin wirklich alt

Wirklich, ich bin echt alt geworden. Und das merke ich jeden Tag, nicht aufgrund irgendwelcher körperlicher Gebrechen, aber wenn ich mir so die diversen Glaubenskriege „Mein Betriebssystem ist viel geiler als Deins“ anschaue. Habe mich ja früher wirklich gerne und ausgiebig an solchen Diskussionen beteiligt, die waren ja auch wirklich unterhaltsam – früher. Aber inzwischen finde ich es nur noch putzig, wie sich da manche rein steigern können. Ist klar, wer sich für das jeweils andere System entscheidet, der ist entweder blöd, wurde einer Gehirnwäsche unterzogen oder verwendet heimlich das favorisierte System und wird nur dafür bezahlt, zu behaupten das andere System zu nutzen. Gähn. Ich kann gerade nicht mal mehr richtig nachvollziehen, was ich früher an solchen Diskussionen so unterhaltsam fand. Sollten demnächst Nachrichten durch die Zeit geschickt werden können, dann würde ich wohl meinem jüngeren Ich schreiben, dass der diesen Quatsch einfach lassen soll, nur um mir heute damit die Frage an mich selbst zu ersparen, was mich da damals geritten hat.

Andererseits habe ich früher auch andere Sachen gemacht, für die ich dann irgendwann zu alt war. Im Sandkasten spielen, Mädchen grundsätzlich eklig und doof finden, Sauftouren einzig zum Zweck maximal besoffen zu sein (und trotz des Wissens um den Kater am folgenden Tag), mehrere Tage am Stück irgendwelche Konsolenspiele zocken und wirklich nur für die absolut notwendigen körperlichen Bedürfnisse aufstehen (fragt nicht, fragt einfach nicht)… aus heutiger Sicht ziemlich bescheuerte Möglichkeiten die Zeit rumzubringen. Aber das gehört wahrscheinlich einfach dazu, also zu diesem „älter werden“. Und eigentlich war manches davon ja doch auch ganz lustig 😉

Aber wegen der Betriebssystem-Diskussionen: Drauf gekommen bin ich ja wegen des Beitrags da bei Netbooknews – ich befasse mich jetzt seit ein paar Tagen wirklich sehr intensiv mit einem HTC One X, eben auch in Hinblick auf den Vergleich mit dem iPhone. Der Witz an der Sache: Was heute der Grund dafür ist, dass ich persönlich ein iPhone nutze, wäre vor 10 Jahren wahrscheinlich der Grund gewesen, mir ein Android-Smartphone zuzulegen. Unglaublich viele Möglichkeiten an etlichen Ecken und Enden des Systems was zu schrauben und einzustellen und zu konfigurieren – eine fantastische Spielwiese, wenn man den spielen will. Will ich aber gar nicht (von Angry Birds zwischendurch abgesehen ;)), hauptsächlich will ich mit meinem Smartphone Mails checken, Zugriff auf meine Termine haben, dann und wann mal was Knipsen, was bei Twitter oder Facebook posten und Musik hören. Ach ja, hin und wieder telefoniere ich auch damit. Alles andere, echtes Multitasking, Apps aus beliebigen Quellen installieren, verschiedene Themes und Möglichkeiten die Oberfläche individueller zu gestalten, wie viele Cores der Prozessor hat und wie viel RAM im Smartphone steckt und was es nicht alles gibt – interessiert mich nicht. Zumindest nicht bei dem Gerät, das ich jeden Tag mit mir rum trage. Und da kommt mir der goldene Käfig iOS echt entgegen: Was das Gerät können soll, das kann es so wie es soll und immer gleich.

Und von wegen Apple sperrt einen ein und nimmt einem Freiheiten – soweit es mich betrifft kann ich fast alles, was ich an Daten habe und alles, was ich an Daten brauche auch auf jede andere Plattform mitnehmen. Ich persönlich habe da nicht den Eindruck, dass mich Apple hier irgendwie behindert (vom elenden DRM bei Filmen, Serien und Büchern aus dem iTunes Store abgesehen, DAS nervt wirklich). Aber alles andere? Kann ich ohne Probleme durch die Gegend schieben – ob ich meine Kalender nun per Google oder iCloud synce ist egal – es funktioniert beides, wenn es sein muss auch gleichzeitig. Sollte ich mich bei der nächsten Vertragsverlängerung für ein Android-Smartphone entscheiden, dann wäre das auch kein großes Problem. Zwei, drei Schalter an meinem Mac ändern und die wirklich wichtigen Daten landen eben dort statt auf einem iPhone. Kinderspiel. Und was wirklich witzig ist: Wie ich meine Daten ggf. auf eine andere Plattform bekommen und dort weiter damit arbeite könnte gehört zu den Themen, mit denen ich mich immer wieder beschäftige, inklusive Testmigrationen auf einen Linux- und einen Windows-Desktop in virtuellen Maschinen. So lange für mich persönlich die Vorteile der Apple-Plattformen die Nachteile (zu denen ich durchaus auch die Geschäftspolitik des Konzerns zähle) überwiegen, so lange werde ich diese Plattform nutzen – und wenn es irgendwann anders aussieht, dann switche ich eben.

Puuuuhhhh, klingt langweilig, ist es vielleicht auch, aber es funktioniert und lässt viel Zeit für viele wichtigere Dinge als virtuelle Glaubenskriege 🙂

Debian 6.0

Debian

Hm, vielleicht doch noch nicht ins Bett gehen – Debian 6.0 (Lenny Squeeze) ist draussen und die Homepage wurde auch gleich renoviert.

WordPress Status Dashboard

Wordpress Status DashboardWenn man es mit mehreren WordPress-Installationen zu tun hat und bei allen dafür zuständig ist, dass WordPress sowie die PlugIns immer auf dem aktuellen Stand sind, dann kann das schon fast in Arbeit ausarten, wenn sich mal wieder Updates häufen. Diese Arbeit nimmt einem WordPress Status Dashboard zwar nicht ab, aber es gibt zumindest einen schnellen Überblick darüber, wie der Update-Status der einzelnen Installationen ist.

Die Software braucht ein bisschen Webspace, eine MySQL-Datenbank und jemanden, der auch mal einen SQL-Dump in eine Datenbank schubsen und Konfigurationsdateien in einem Texteditor bearbeiten kann. Viel ist nicht zu konfigurieren, nur die Zugangsdaten für die Datenbank, den Admin-User und einen Key. Dieser Key wird dann für die Kommunikation zwischen dem WordPress Status Dashboard und dem dazu gehörenden WordPress-PlugIn verwendet.

Sobald die Software läuft kann in WordPress das PlugIn „WP Status Dashboard“ installiert werden, aktivieren, Key eingeben und dann die WordPress-Site im WordPress Status Dashboard eintragen (Name und URL). Das war es dann auch und im Idealfall wird dann die Site grün angezeigt, da wir ja schließlich alle unsere WordPress-Installationen immer aktuell halten 🙂

Nachteile hat die Software aber auch: Man muss ein weiteres PlugIn installieren, eine Mail-Benachrichtigung bei Status-Änderungen wäre natürlich auch schön und das Ding kostet 20 Dollar. Wenn man aber nur genug WP-Sites aktuell halten muss, dann lohnt sich die Investition recht schnell…

Das meinen die nicht ernst?

Leider war mein erster Gedanke vollkommen falsch. Zuerst hielt ich dieses „X-Pire“ für einen blöden Witz. Einen richtig blöden Witz. Bisher dachte ich nämlich, dass man als Professor für Informatik nicht ganz bekloppt sein kann. Leider vergass ich dabei, dass Professoren vielleicht nicht bekloppt, aber – wie auch Politiker – komplett weltfremd sein können. Kann man solche weltfremden Spinner nicht irgendwie günstiger und ohne großes Aufhebens in irgendwelchen dunklen Uni-Kellern beschäftigen? Muss man die echt draussen rumlaufen, Firmen gründen und Interviews geben lassen?

Die kommen tatsächlich mit einer Software daher, die Bilder verschlüsselt und die Entschlüsselung nur nach Check gegen einen zentralen Server und Eingabe eines Captchas ermöglicht – und das natürlich nur mit einem Browser-PlugIn (das es bisher auch nur für Firefox gibt) und kostenpflichtig. Natürlich jubelt unsere Verbraucherverarschungsministerin Aigner schon was von wegen „Höchster Datenschutz made in Germany“. Also wenn das zum Besten gehört, was aus Deutschland in Sachen Datenschutz kommt, dann sollten wir in Zukunft allesamt lieber mal ganz intensiv die Fresse halten, statt uns über Google, Apple und Facebook zu beschweren. Eine Bildverschlüsselung für’s Netz, die sich mit einem einfachen Screenshot umgehen lässt? Mit zentralem Schlüsselserver? Kostenpflichtig? Und dafür wurden wahrscheinlich auch noch Steuergelder ausgegeben?

Wenn die ganze Welt nun über Deutschland und Frau Aigner lacht, dann gibt es dazu nur eins zu sagen: „Womit? Mit Recht!“. Ich versuche derweil mal die Handabrücke aus meinem Gesicht zu kneten…

Noch zwei Links zum Thema:

mediaelement.js

mediaelement.js ist ein (ja, noch einer ;)) HTML5 Audio- und Video-Player mit Flash- und Silverlight-Fallback. Ist schnell eingebaut, funktioniert und es gibt auch ein WordPress-PlugIn. Gefällt mir gut und funktioniert. Das PlugIn Degradable HTML5 audio and video funktioniert natürlich auch, die Player-Optik gefällt mir aber nicht ganz so gut…

Drecksrechner

Super, mein iMac will mich ärgern… in unregelmäßigen Abständen hängt sich die Kiste auf. Ohne erkennbaren Grund. Hardware scheint okay (Plattenchecks, Speicherchecks usw. alle ohne Befund). Aber liegt wahrscheinlich nur daran, dass sich die Arbeit hier im Moment stapelt… 🙁

© 2017 Dobschat

Theme von Anders Norén↑ ↑