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Tschüss WhatsApp

Ja, ich habe das Ding auch auf meinen Smartphones. Noch. Irgendwo muss man ja einen Anfang machen und aufhören mit nicht oder unzureichend verschlüsselter Kommunikation. Wer mich also ganz ganz schnell auf dem Handy per Textnachricht erreichen will, der kann dazu eine SMS schreiben oder eine Nachricht per Threema (Android, iOS) oder iMessage (nur iOS) schreiben. Ich sehe den Sinn und Nutzen von zig verschiedenen Messengern eh nicht. Ach ja, Facebook-Chat… klar, kann man versuchen, ich garantiere aber nicht dafür, dass ich das zeitnah mitbekomme. Bin nämlich auch gerade dabei die Apps mit Erlaubnis für Push-Benachrichtigungen deutlich zu reduzieren. Sollten Smartphones nicht mal das Leben leichter und besser machen? Inzwischen hat das ständige Geklingel einen Umfang erreicht, der einfach nur noch nervt.

Also, wenn es schnell gehen soll: SMS, Threema, iMessage oder vielleicht auch einfach mal anrufen. Und Mails gibt es ja auch noch, die kann man auch verschlüsseln. Und WhatsApp landet bei mir in den nächsten Tagen im virtuellen Mülleimer.

Meine Threema-IDs sind übrigens auf dem iPhone X9FU86EK und auf dem Nexus Y2Y2K3HX und ich wäre echt froh, wenn Threema bald auch für Tablets und Desktops verfügbar wäre und es eine saubere Möglichkeit gäbe eine ID über mehrere Geräte zu nutzen.

Zu wenig USB Ports?

Ja, USB Ports kann man eigentlich nie genug haben – eine Idee, wie man durch neue Stecker verhindern kann, dass einem die Ports ausgehen ist in den Stecker einfach gleich eine Buchse einzubauen und dann in Reihe zu hängen. Sieht bei zu vielen Steckern wahrscheinlich äußerst bescheuert aus und ist auch irgendwann nicht mehr wirklich stabil, aber statt einem dann eben zwei, drei oder vier Geräte an einen USB-Anschluß hängen zu können – ohne einen extra Hub mitschleppen zu müssen – wäre doch ein echter Fortschritt.

Liebe Hersteller: Die Idee ist von 2010 – warum gibt es Kabel mit solchen Anschlüssen noch nicht längst überall zu kaufen?

So ergibt Lion Sinn

Launchpad

Ich habe mich ja seit dem Upgrade auf Lion gefragt, was das Launchpad eigentlich soll. Diese aus dem iOS übernommene Oberfläche zum Starten von Programmen wirkte. Nach einem Upgrade mit gefühlten 20.000 Programmicons ist das wirklich nicht benutzbar. Aber nachdem ich den iMac mal komplett frisch aufgesetzt habe – wurde einfach auch Zeit, das darauf laufende System wurde per Migrationsassistent über vier Macs geschleppt und hatte dementsprechend viele System-Upgrades hinter sich – ergibt das wirklich Sinn.

Tatsächlich benutze ich inzwischen hauptsächlich das Launchpad zum Starten von Programmen, Dateien in speziellen Programmen per Kontext-Menü, seltener Spotlight und das Dock ist – bis auf die aktuell laufenden Programme natürlich – leer. Ganz nebenbei habe ich auch die Programme ausgemistet – statt 667 Objekten im Ordner Programme sind es nur noch 159 – unglaublich, was sich über die Jahre beim Testen so alles ansammelt.

Okay, ich habe mich geirrt: Launchpad ist tatsächlich sinnvoll… und nach dem radikalen Aufräumen ist der Mac auch wieder spürbar flotter unterwegs 🙂

Petabyte

Wird ja mal langsam Zeit, sich damit auseinanderzusetzen, Festplatten werden ja immer größer, also bitte: wie viel ist überhaupt ein Petabyte? Auf jeden Fall eine ganze Menge und wieder mal einer der Momente, in denen ich staune über das, was sich in den letzten Jahren so getan hat. Angefangen habe ich mal mit einem Rechner, der gerade mal 64KB RAM hatte (wobei für die erste Landung auf dem Mond ja auch Rechner mit 64KB RAM gereicht haben sollen) – heute sind es 4GB und mehrere TB Speicherplatz auf den ganzen Festplatten… meine erste Festplatte war übrigens eine Atari Megafile mit 20MB. Und heute rennt man mit Mobiltelefonen rum, die 32GB Speicherplatz haben. Schade, dass ich die Megafile nicht mehr habe, wäre sicher ein nettes Foto geworden: Megafile im Vergleich zum iPhone oder einem USB-Stick…

Ja, ich fühle mich zur Zeit gerade ein klein wenig alt, hat sich was mit „Mitte Dreissig“, von „Anfang“ ganz zu schweigen – jetzt geht es auf die 40 zu…

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