PopCamp Saarland 2017

Ist ja nun schon ein paar Tage her, da wird es mal Zeit ein paar Worte zum PopCamp Saarland zu schreiben, oder? Für alle, die nicht viel lesen wollen, gleich zum Start die Kurzfassung: Es hätten gerne mehr Teilnehmer sein dürfen, aber es war unterhaltsam und wir wollen es im kommenden Jahr, ohne das Colors of Pop als Rahmenprogramm, wiederholen.

Die Idee war ja geradezu erschreckend naheliegend: Als Mitglied im SaarCamp-Orgateam und als PopRat musste ja früher oder später die Idee kommen, eine Unkonferenz zu Popkulturthemen im Saarland zu machen. Schließlich hat das Format bei anderen Themen oft genug gezeigt, dass hier immer wieder spannende Dinge bei raus kommen und von allen Konferenzformaten erscheinen mir die BarCamps diejenigen zu sein, bei denen das mit dem Networking und Socializing am besten funktioniert. Und ja, dieser Part hat auch prima funktioniert 🙂

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Das Colors of Pop als „Rahmenprogramm“ erschien vorher durchaus als gute Idee, im Nachhinein müssen wir festhalten, dass es wohl einfach zu viel war. Zu viel für die PopRäte, zu viel für andere interessierte Besucher, zu viele Angebote. Zum einen ist es wohl nicht gelungen der wichtigsten Zielgruppe – den PopRäten – vorab zu erklären, was so eine Unkonferenz, ein BarCamp ist und was sie da erwartet, zum anderen waren an dem Wochenende so viele Veranstaltungen, dass die „Konkurrenz“ zu groß war.

Jetzt dachte ich zwar, dass es genügend Aufklärungsarbeit gewesen wäre und mir war im Vorfeld des SaarCamp das penetrante „kommt zum SaarCamp, schaut es euch dort an“ fast schon peinlich, das ich jedem PopRat an den Kopf geschmissen habe, der nicht schnell genug weggelaufen ist, aber im Nachhinein hat sich gezeigt, dass es doch nicht genug war. Viele hatten ein Programm erwartet, andere hatten sich nicht zugetraut, selbst einen Vortrag zu halten… Und klar, manche hatten auch einfach an dem Wochenende eigene Veranstaltungen oder Auftritte im Rahmen des Colors of Pop.

Aber das „Problem“ mit dem „Rahmenprogramm“ gibt es im kommenden Jahr ja nicht. Und wir überlegen uns derzeit auch, was wir neben der eigentlichen Unkonferenz noch an eigenem Rahmenprogramm machen können. Denn in Sachen Popkultur hat das Saarland tatsächlich verdammt viel zu bieten, man muss es nur finden. Zum Beispiel wäre eine Ausstellung vorstellbar, ob es nun Gig-Poster oder Konzertfotos sind. Natürlich auch Party(s) mit Live-Musik an den Abenden (auch wenn die diesjährige Nachtsession im Devil’s Place auch ohne Live-Musik richtig gut war).

Aber um es zum Ende hin noch einmal kurz zu machen: Es war ein Anfang, die Teilnehmer hatten Spaß, das Feedback war ebenfalls positiv und wir haben für das kommende Jahr einiges gelernt. Und hoffentlich folgen im kommenden Jahr auch viele PopRäte meiner Empfehlung und besuchen das SaarCamp (seht ihr den Zaunpfahl, ja?).