Linux ist nichts für dich. Lass es.

Ständig tauchen sie in Foren auf, die selbsternannten Freaks und Hacker, die das erste Mal Linux installieren wollen und zuerst mal fragen, wo sie sich denn Linux 10 oder so saugen können. Später kommt dann die unvermeidliche Frage, wie sie denn nun dieses “Suse.Linux.10.2.x86_64.DVD.iso” unter Windows starten können oder so ähnlich. Und genau dieses Leute werden ganz sicher nicht nachlesen, warum Linux ganz und gar nichts für sie ist. Schade, aber man kann ja trotzdem mal darauf hinweisen, denn alle anderen werden sich köstlich amüsieren…

(via IM von Cemil, der bald auch bloggen wird)

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4 Antworten zu “Linux ist nichts für dich. Lass es.”

  1. Also diese Gleichsetzung Suse Linux 10.0 = Linux 10.0 ist wohl bei Neieinsteigern sehr verbreitet, vorallem bei den Versionen 6.xx.
    Die Zahl der Distris und Abkömmlingen steigt ja ständig http://distrowatch.com/

  2. So erging es mir auch am Anfang. Vor einigen Jahren gab es in einer PC-Zeitschrift eine lauffähige Linux-Distribution als Beilage, das “ganz einfach und für jeden” nutzbar sein sollte.
    Also die CD in Laufwerk gestopft. Es klappte auch alles wunderbar. Nur leider konnte ich trotz Schritt-für-Schritt-Anleitung weder die Bildschirnauflösung ändern noch wollte das Internet mit mir reden.
    Die beiden Fragen in einem Linux-Forum gepostet und als Antwort nur “RTFM” bekommen. Danke!

    Vor einem Jahr habe ich dann einen weiteren Versuch unternommen. Vorher wurde aber erstmal ausführlich ein Linux-Buch gelesen und dann installiert. Danach waren die meisten großen Fragezeichen verschwunden. Zwar liegt mir auch heute Windows noch eher (jahrelange Routine), aber so langsam denke ich darüber nach, mich endgültig von der MS-Welt zu verabschieden.

    Würden die PC-Zeitschriften mit ihren “Alles-ist-möglich-und-ganz-einfach”-Titeln nicht auch den größtem Anfänger glauben machen, er könne Linux wie ein Windows-Programm installieren, könnte beide Seiten auf frustrierende Erfahrungen verzichten.

  3. SUSE habe ich seinerzeit auch verzweifelt aufgegeben. Ubuntu hingegen fühlt sich so gut an, dass ich mein redmondsches Zweitsystem kaum noch verwende. wink

  4. Ach ja… wieder mal das alte Thema. Ja, ich hab mich da auch in gewisser Weise wiedererkannt. Aber ich verstehe bis heute nicht wieso man z.b. bei einfachen Fragen auf ewig lange Seiten verweisen muss anstatt (fürs erste) kurz und klar eine Antwort zu formulieren.

    Linux ist meines Erachtens tatsächlich nix für bestimmte Leute. Ich denke sogar die meisten Windows-Umsteiger werden echte Probleme haben. Und die resultieren nicht daraus, dass sie eine “setup.exe” suchen oder versuchen Linux auf Windows zu installieren (o.ä.).

    Ich habe mit Linux erst angefangen Fortschritte zu erzielen als ich die grafische Oberfläche gar nicht erst installiert habe und mich so selber dazu gezwungen habe die Konsole zu nutzen und die Grundlagen zu verstehen.

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