Krautreporter – Entscheidung gefallen

Krautreporter - Entscheidung gefallen

Es stand ja die Frage an, ob ich Krautreporter ein weiteres Jahr unterstützen werde. Nun haben mir die Krautreporter selbst die Entscheidung abgenommen – glücklicherweise noch kurz bevor ich verlängert hätte. Ja, ich war soweit, ich hätte verlängert, aber dann veröffentlichten Sebastian Esser und Philipp Schwörbel eine Mitteilung an die lieben Krautreporter-Mitglieder, in der es heißt:

Schon heute wollen wir euch auf eine wichtige Änderung aufmerksam machen: Nur Krautreporter-Mitglieder können in Zukunft unsere Beiträge lesen.

Gut, damit ist die Entscheidung für mich gefallen, denn einer der wichtigsten Gründe für meine Entscheidung vor ‘nem Jahr, die Krautreporter zu unterstützen, war eben der Verzicht auf eine Paywall. Ich habe sicher nicht gefragt, warum ich für Geschichten zahle, die andere kostenlos lesen können, denn genau das war für mich tatsächlich ein Argument für die Krautreporter. Aber scheinbar ging es da anderen Mitgliedern anders…

Viele Mitglieder haben uns im Lauf des vergangenen Jahres gefragt, warum sie für etwas zahlen sollen, was andere kostenlos erhalten. Dieses „Trittbrettfahrerproblem“(collective action problem) lösen wir. Zweitens: Wir wollen weiter wachsen. Um attraktiv für neue Mitglieder zu sein, wollen wir euch mehr bieten als unsere E-Books, Podcasts, Events und das Recht mitzureden. Der Zugang zu unseren Geschichten soll in Zukunft das wichtigste Privileg sein. Damit neue Interessenten Krautreporter-Beiträge kennenlernen können, freuen wir uns, wenn ihr sie an eure Freunde verschenkt.

Okay, also sollen durch den Aufbau einer Paywall mehr Leser erreicht werden? Naja, kann man mal versuchen, ich halte das nicht unbedingt für erfolgversprechend, aber was weiß ich denn schon. Andere haben das weitere Jahr wohl gebucht, bevor die Paywall-Entscheidung veröffentlicht wurde?

 

8 Antworten zu “Krautreporter – Entscheidung gefallen”

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