Kann das Jahr bitte endlich vorbei sein?

Andrea war heute mit Krümel beim Tierarzt. Ich hatte am Bauch einen Knoten entdeckt, der sich fast so angefühlt hat, wie der Tumor im Dezember. Das war kein Tumor, sondern ein alter Nabelbruch, nicht weiter schlimm. Trotzdem ein Ultraschall gemacht und dabei dann zwei Tumore entdeckt: einer davon an der Leber, der auf den Magen drückt und nicht operabel ist. Viele Alternativen gibt es nicht, eigentlich – in Anbetracht ihres Alters – nur eine: Cortison geben, um ihr die letzten Wochen möglichst angenehm und schmerzfrei zu machen und genau beobachten, wie sie sich verändert. Wenn sie also stark abnimmt oder gar nicht mehr frisst (dabei hatte sie gerade wieder angefangen halbwegs normal zu fressen) oder offensichtlich Schmerzen hat…
Ohne Ultraschall hätte es die Tierärztin gar nicht gemerkt, rein äußerlich untersucht ist sie immer noch fit, sogar sehr fit für ihr Alter. Das wird sich aber schnell ändern: aufgrund der Größe des Tumors und dem Tempo, dass der an den Tag gelegt hat bleiben Krümel noch 3 oder 4 Wochen bevor es mit den Auswirkungen so schlimm wird, dass die Symptome nicht mehr behandelt bzw. unterdrückt werden können…
So werden Sissi und Krümel schneller wieder zusammen sein, als wir gedacht hätten.

6 Antworten zu “Kann das Jahr bitte endlich vorbei sein?”

  1. das is ja übel mit der kleinen, tut mir echt leid.
    Wir haben auch 2 Katzen, aber die sind zum Glück topfit.
    Ich hoffe nur, dass du oder Andrea nicht das Pech habt, dass sie euch in euren Armen verlässt, so erging es mir bei unserer alten Katze damals, da war ich vielleicht fertig und hab Tagelang nichts mehr auf die Reihe bekommen :(
    Wie alt ist Krümel denn?
    Werdet ihr euch wieder eine Katze anschaffen? Ich wollte ja erst keine mehr nach der Aktion mit unserer alten Katze, aber meine Freundin hat mich dann doch überquatscht.

  2. @Dennis: genau das wollen wir. Habe mal bei der Tierklinik angefragt, ob es wenn es dann soweit ist möglich wäre, dass einer der Tierärzte zu uns kommt. Alleine schon, weil Krümel bei jedem Tierarztbesuch in Panik ausbricht – dann doch lieber daheim in ihrer gewohnten Umgebung, auf ihrem Sessel…

    @Björn: danke. Und um mal den mir eigenen, zurecht oft kritisierten Zynismus raus zu lassen: klar kann es so nicht weiter gehen – uns sind ja die Katzen ausgegangen :(

  3. So habe ich vor zwei Jahren Luzie verloren, meine hündische Gefährtin über 16 Jahre weg.  Wegen Verdacht auf Magen-/Darmverschluß wurde sie geröntgt, auf dem Bild sah man an jedem Rippenbogen Knochentumoren hängen.  Knapp sechs Wochen später schlief sie final in meinem Arm ein.

    Gebt Krümel alles, was ihr gut tut; aber das tut Ihr ja sowieso.  Und fühlt Euch umarmt.

    Und die Tierheime sind voller Katzen.  Hier gibt’s auch wieder ein schwarzes Wuselhündchen, das mit gebrochenem Becken und Hinterbein zu uns kam (und übrigens drei Katzen, darunter einen 13jähriger Perser: Jimmy Kater, Alterspräsident; wg. zwei Knicken im Schwanz angeblich “wertlos” laut Züchter.  Elendes Rassistenpack.).

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