Die große heilige Inquisition vs. Schockwellenreiter

Der böse, böse Schockwellenreiter soll also eine Kirche beschimpft und damit den öffentlichen Frieden gefährdet haben. Kann man so sehen, man könnte aber auch sagen, dass es den öffentlichen Frieden stört, dass Strafverfolgungsbehörden zwar hinter Bloggern wegen angeblicher Beschimpfungen sogenannter „Kirchen“ her sind, aber irgendwelche Rechtsterroristen jahrelang durch das Land ziehen und morden lassen. Ja, ist stark vereinfacht, aber langsam erreicht man bei der ganzen Scheisse einen Zustand, der mit gewaltig sauer nur unzureichend beschrieben ist. Gibt es eigentlich „hulkesk“? Wegen ein paar angezündeter Autos wurde gleich – und ohne Beweise – die große Gefahr eines neuen Linksterrorismus ausgerufen – aber wenn jahrelang ausländische Mitbürger getötet werden schließt man einen rechten Hintergrund so lange aus, bis der nicht mehr zu leugnen ist.
Auf etlichen Seiten wird gegen Ausländer, Moslems oder Linke gehetzt und es passiert nichts, aber wehe ein Blogger sagt mal etwas, was der Kirche nicht passt…

1 Antwort zu “Die große heilige Inquisition vs. Schockwellenreiter”

  1. Es ist doch nichts neues, dass Macht immer dort eingesetzt, wo es den Mächtigen drücken könnte…
    Schön finde ich, dass ein Gesetz anwendung findet, dass nicht mit den Menschenrechten konform ist … :X

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