Die AfD sucht einen Namen

Die AfD sucht einen Namen

Nein, nein, die AfD sucht leider keinen neuen, einen passenderen Parteinamen – obwohl es da reichlich Ideen gibt, bei denen nicht mal das Kürzel geändert werden müsste. Nein, es geht um eine typisch brillante Idee eines AfDers, für die es noch einen passenden Namen braucht. Und zwar ist die Idee von Andreas Wild, einem AfDer aus Berlin. 

Der Deutschlandfunk zitiert seine Idee so:

“Bereits in Deutschland lebende Menschen können wir derweil in spärlich besiedelte Landstriche Deutschlands bringen und sie dort geschützt unterbringen. Dafür genügen ein paar Quadratkilometer Heide. Wir brauchen dafür – für die vorübergehenden Flüchtlingslager – wir brauchen dafür Bauholz, Hämmer, Sägen und Nägel. Und natürlich darf da nicht jeder raus oder rein, wie es ihm gefällt.”

Irgendwas klingelt da bei mir, aber ich komme nicht drauf. Gab es so was nicht schon mal? Wie wurden solche Lager gleich noch mal genannt? Ich komme einfach nicht drauf…

Vielleicht fällt euch ja was ein, am besten bevor Frauke Petry abgeschoben wird… ach nein, die AfD wollte ja nur kriminelle Ausländer abschieben, nicht kriminelle AfDer. Mist, das wäre eine so elegante Lösung gewesen, ich fürchte nur, dass kein Land der Welt diese Dame haben will.

Aber jetzt mal ernsthaft: Da kann also offensichtlich ein Mitglied dieser Partei ziemlich unverhohlen und ohne Widerspruch durch seine Partei, die Internierung einer Gruppe von Menschen in Lagern aufgrund ihres Glaubens fordern und dann wollen die AfDer echt noch behaupten, ihre Partei wäre nicht rechtsextrem durchsetzt und rassistisch? Die Zeitzeugen einer sehr dunklen Zeit in diesem Land sind leider inzwischen fast alle nicht mehr am Leben. Man hätte diese Menschen früher regelmäßig in Schulen einladen sollen, dann würden heute vielleicht nicht so viele geschichtsvergessen Volltrottel durch die Gegend rennen, Parteien gründen, Konzentrationslager für Muslime fordern und am Ende auch noch von Steuergeldern ein feines Leben führen.

Andererseits bleibt ja die Hoffnung, dass immer mehr AfDer öffentlich die Maske fallen lassen und nach dem Verbot der NPD dann gleich die AfD verboten werden kann. Wenn dieser Haufen die „Alternative für Deutschland“ sein soll, dann verzichte ich dankend auf diese „Alternative“ und hoffe lieber auf ein kurzes und schmerzloses Ende für Deutschland…

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