BdK und idiotische Ideen

Seit Tagen frage ich mich, ob beim BdK manche Drogen für den Eigenkonsum beschlagnahmen. Anders kann man es sich – soweit man noch an das Gute im Menschen glauben möchte und sich weigert an böse Absicht zu denken – solche Vorschläge doch nicht mehr erklären. Okay, Dummheit wäre auch eine mögliche Ursache für solchen Quatsch. “Verkehrsregeln” für’s Internet sind das eine, aber eine staatliche Registrierung der Nutzer, die Berechtigung auf privaten Rechnern Schadsoftware zu entfernen und ein “Not-Aus-Knopf” für das “deutsche Internet”… ja nee, ist klar. Und einen Angriff auf Netzwerke mit einem Atomangriff zu vergleichen… ähh wie bitte?

Schön für den BdK: Es gibt schon mal Vorschläge für eine schöne Kampagne zu den Forderungen:

BdK: Wir fordern schon heute das Internet von morgen.

Aber das mit der Schadsoftware auf Rechnern kann doch nur der Anfang sein: Die Feuerwehr darf in Zukunft Rauchmelder in Wohnungen installieren – ungefragt versteht sich – die Müllabfuhr kontrolliert die korrekte Mülltrennung direkt in der Küche und vom Gesundheitsamt wird regelmäßig der Kühlschrank von ungesundem Essen befreit. Was sich da an Arbeitsplätzen schaffen lässt und wir alle leben dann viel sicherer und gesünder im “größten Tatort der Welt”: der Welt.

Wie wäre es, wenn solche Leute zuerst einmal einen “Führerschein” für das Internet machen würden? So ein klein wenig Ahnung hat noch niemandem geschadet…

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