Backups online

Backups sind immer so eine Sache, man muss sie regelmäßig machen, man braucht Datenträger für die Backups, die muss man regelmäßig checken usw. Wäre es nicht viel einfacher, wenn das einfach im Hintergrund passieren würde? Auf Servern bei einem Provider, so dass man sich nicht mehr darum kümmern muss? Und das natürlich verschlüsselt? Apple bietet fast so was im .Mac-Packet an. Fast. .Mac ist nicht ganz billig, die Server haben zwischendrin gerne mal Schluckauf und richtig viel Speicherplatz kostet richtig viel extra.
Recht neu ist mozy. 2GB gibt es kostenlos und ganz ohne Beschränkung gibt es den Service für $4,95 pro Monat und Computer. Die Daten werden sowohl für den Transport als auch auf den mozy-Servern verschlüsselt. Als Default ist dabei ein “mozy-Key” eingestellt, man kann aber auch einen eigenen verwenden. Die Software läuft im Hintergrund und kann entweder zu bestimmten Zeiten oder einfach, wenn der Rechner gerade nichts zu tun hat das Backup starten. Der Restore läuft derzeit noch über das Webinterface, der Mac-Client ist noch Beta.
Bleibt die Frage: kann man denen die eigenen Daten anvertrauen? Ich weiss es nicht, ich bin da im Moment eher vorsichtig was ich da sichere, also nur Daten, die nicht wirklich wichtig sind oder aber Sachen, die selbst noch verschlüsselt sind, aber eben keine Schlüssel, mit denen irgendwas entschlüsselt werden kann. So viel Vertrauen habe ich nicht. Interessant wäre es für ein Backup meiner iTunes-Bibliothek. Das wäre dann mit $4,95 pro Monat gar nicht mal so teuer vor allem, weil ich mich nicht mehr selber darum kümmern müsste – oder aber es melden sich 593 Leute über diesen Link an. Dahinter verbirgt sich das Referral-Programm von mozy. Für jede Anmeldung über diesen Link bekomme ich 256MB Speicherplatz zusätzlich. Und jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen wie groß meine iTunes-Bibliothek zwischenzeitlich ist…

(via TUAW)

4 Antworten zu “Backups online”

  1. Time Machine soll angeblich auch auf Server sichern können. Die Frage ist, welche Voraussetzungen es da gibt und ob die Daten auf dem Transport und bei der Speicherung verschlüsselt werden. Ich habe keine große Hoffnung, dass TM z.B. mit Amazons S3 zusammenarbeitet.

    Ich werde wahrscheinlich folgendes machen:
    * TM lokal mit einer externen Platte verwenden
    * “Jahresbackup” offsite (bisher: verschlüsselte DMGs der gesammten Festplatte auf DVDs brennen und in ein Bankschließfach legen)
    * Besonders wichtige Daten zusätzlich in DMGs verschlüsseln und die auf einen Server legen (Webserver meines Hosting-Providers oder S3)

  2. Naja, Time Machine hat einen ganz entscheidenden Nachteil: das gibt es noch nicht wink Ein anderer Nachteil: Restore wird wohl nur auf einem Mac möglich sein – im Worst Case möchte ich aber an die Daten im Backup auch von einem Linux-System aus ran kommen können (oder wenn es ganz ganz schlimm kommt auch von Windows aus wink ).

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