Dobschat Rebooted https://www.dobschat.de Alles auf Anfang… Tue, 30 Jun 2015 12:32:30 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 Lasst uns gemeinsam Griechenland retten https://www.dobschat.de/lasst-uns-gemeinsam-griechenland-retten/?pk_campaign=feed&pk_kwd=lasst-uns-gemeinsam-griechenland-retten https://www.dobschat.de/lasst-uns-gemeinsam-griechenland-retten/?pk_campaign=feed&pk_kwd=lasst-uns-gemeinsam-griechenland-retten#comments Mon, 29 Jun 2015 20:31:53 +0000 https://www.dobschat.de/?p=12724 Kann doch nicht so schwer sein: Wenn jeder Europäer beim Crowdfunding etwas über 3 Euro gibt, dann kann Griechenland alle Schulden die nächste Rate zahlen, es wird wieder Sendezeit in den Nachrichten für andere Themen frei und die Bild hört auf mit der Hetze gegen die Griechen. Damit wäre doch allen geholfen (außer natürlich denen, gegen die die Bild … Lasst uns gemeinsam Griechenland retten weiterlesen

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Kann doch nicht so schwer sein: Wenn jeder Europäer beim Crowdfunding etwas über 3 Euro gibt, dann kann Griechenland alle Schulden die nächste Rate zahlen, es wird wieder Sendezeit in den Nachrichten für andere Themen frei und die Bild hört auf mit der Hetze gegen die Griechen. Damit wäre doch allen geholfen (außer natürlich denen, gegen die die Bild danach hetzen wird, aber irgendwas ist ja immer).

Und wie es sich für ein anständiges Crowdfunding gehört gibt es natürlich auch ein paar Belohnungen: Angefangen bei einer Postkarte vom griechischen Premierminister bis hin zu einer ganzen Insel. Großartige Idee und alleine um die dummen Fressen unserer politischen Elite zu sehen, wenn auf einmal das dumme Wahlvolk hingeht und deren Probleme einfach mal so nebenbei löst… zumindest einen Versuch ist es doch wert, oder nicht?

Und wenn es so nicht klappt, dann haben wir ja immer noch einen Plan B :)

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„Besorgte Bürger“ – einfach nur widerlich https://www.dobschat.de/besorgte-buerger-einfach-nur-widerlich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=besorgte-buerger-einfach-nur-widerlich https://www.dobschat.de/besorgte-buerger-einfach-nur-widerlich/?pk_campaign=feed&pk_kwd=besorgte-buerger-einfach-nur-widerlich#comments Mon, 29 Jun 2015 08:47:54 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1643 Ich war ganz offensichtlich nicht der Einzige, dem bei den Bildern aus Freital in letzter Zeit das Essen wieder hoch gekommen ist. Diese „besorgten Bürger“, die dort gegen die Unterbringung von Flüchtlingen hetzen sind einfach nur widerlich. Bei Schlecky Silberstein wurde das wunderbar formuliert: Wir fragen uns immer wieder, wie man mit verwirrten Mängelexemplaren in … „Besorgte Bürger“ – einfach nur widerlich weiterlesen

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Ich war ganz offensichtlich nicht der Einzige, dem bei den Bildern aus Freital in letzter Zeit das Essen wieder hoch gekommen ist. Diese „besorgten Bürger“, die dort gegen die Unterbringung von Flüchtlingen hetzen sind einfach nur widerlich. Bei Schlecky Silberstein wurde das wunderbar formuliert:

Wir fragen uns immer wieder, wie man mit verwirrten Mängelexemplaren in Deutschland umgehen soll. Kein Mensch sucht sich schließlich seine Dummheit aus. Aber war das Dummheit, als da gestern ein versprengter Haufen Asozialer im Wortsinn gegen die Freitaler Flüchtlingsunterkunft protestierte? Nö. Man kann dumm wie ein Stück Feldweg sein und trotzdem im Herzen gut. Wir sehen hier vielmehr eine an Kriminalität grenzende Bösartigkeit. Das sind keine dummen Menschen, das sind böse Menschen. Und die Bösen gehören bekämpft. Basta.

Natürlich ist es gut zu wissen, dass die Zahl der Unterstützer größer ist, aber trotzdem… Und wenn man sich dann anhört, was diese „besorgten Bürger“ so von sich geben: Es ginge ja gar nicht gegen die Flüchtlinge, sondern die Politik, die ihnen diese Flüchtlinge da ungefragt in den Ort setzt. Ja warum verdammt noch mal demonstrieren diese Arschlöcher dann nicht vor dem Rathaus, den Parteibüros oder den zuständigen Ämtern? Warum kotzen die dann ihren ganzen Hass auf eben ankommende Flüchtlinge, auf Männer, Frauen und Kinder, die teilweise schwer traumatisiert aus Kriegsgebieten kommen? Weil sie eben nicht „besorgte Bürger“ sind, sondern hassende Rassisten, Menschen, die aus dem Gefühl heraus selbst zu kurz zu kommen, jedem anderen jedes bisschen neiden. Einfach nur böse Menschen.

Aber nur um eines klar zu stellen: Nur weil dumme Menschen nicht automatisch böse sind, bedeutet das nicht umgelehrt, dass böse Menschen nicht dumm sein könnten. Den lebenden Beweis liefern die „besorgten Bürger“ in Freital: Einerseits „Ami Gö Höme“ brüllen, andererseits dann aber Klamotten von US-Firmen tragen… Diese Gestalten sind einfach nur dumm vor Hass!

Aber weil die Woche ja erst anfängt, hier noch was zu lachen:

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Die SPD macht dumme Witze https://www.dobschat.de/die-spd-macht-dumme-witze/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-spd-macht-dumme-witze https://www.dobschat.de/die-spd-macht-dumme-witze/?pk_campaign=feed&pk_kwd=die-spd-macht-dumme-witze#comments Mon, 22 Jun 2015 20:36:20 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1635 Also entweder sind die bei der SPD jetzt komplett bescheuert oder sie machen dumme Witze, aber das kann doch nicht deren Ernst sein, oder? Glauben die tatsächlich, dass denen noch jemand ein Digital-Programm schreibt, nachdem die Partei einen so dicken und stinkenden und hässlichen Überwachungshaufen hingelegt hat? Glauben die wirklich, dass sich die Leute, die sie angeschissen haben, … Die SPD macht dumme Witze weiterlesen

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Also entweder sind die bei der SPD jetzt komplett bescheuert oder sie machen dumme Witze, aber das kann doch nicht deren Ernst sein, oder? Glauben die tatsächlich, dass denen noch jemand ein Digital-Programm schreibt, nachdem die Partei einen so dicken und stinkenden und hässlichen Überwachungshaufen hingelegt hat? Glauben die wirklich, dass sich die Leute, die sie angeschissen haben, hinsetzen und der vermeintlich sozialdemokratischen Partei auch noch Tipps geben, was sie als nächstes kaputt machen können?

Die Digitalisierung hat Einfluss auf unser gesamtes Leben: Ob im Job, zu Hause, in der Schule oder in der Arztpraxis. Das zeigt: Der digitale Fortschritt geht uns alle an. Wir wollen mit euch diskutieren, was das heißt: die Chancen zu nutzen und die Risiken klein zu halten. Ab dem 29. Juni geht es los. Alle Informationen findet ihr hier: http://spdlink.de/ssyR #DigitalLEBEN

Naja, die Kommentare zu diesem Aufruf bei Facebook und die Reaktionen auf Twitter machen vielleicht sogar dem dümmsten Spezialdemokraten klar, dass dieser Aufruf zu diesem Zeitpunkt ein sehr tiefer Griff ins Klo war…

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Der Sascha, Apple Music und der Apfel-Trigger https://www.dobschat.de/der-sascha-apple-music-und-der-apfel-trigger/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-sascha-apple-music-und-der-apfel-trigger https://www.dobschat.de/der-sascha-apple-music-und-der-apfel-trigger/?pk_campaign=feed&pk_kwd=der-sascha-apple-music-und-der-apfel-trigger#comments Mon, 22 Jun 2015 12:17:17 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1628 Ich bin ja sehr oft mit Sascha Pallenberg einer Meinung, wirklich sehr oft. Aber wenn es um das Thema Apple geht, fällt es mir immer wieder schwer hinter dem virtuellen Schaum vor dem Mund noch so ein bisschen die berechtigte Kritik zu erkennen. Irgendwie scheint Apple bei Sascha einen Knopf zu drücken, der die Gehirnbereiche kurzzeitig … Der Sascha, Apple Music und der Apfel-Trigger weiterlesen

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Ich bin ja sehr oft mit Sascha Pallenberg einer Meinung, wirklich sehr oft. Aber wenn es um das Thema Apple geht, fällt es mir immer wieder schwer hinter dem virtuellen Schaum vor dem Mund noch so ein bisschen die berechtigte Kritik zu erkennen. Irgendwie scheint Apple bei Sascha einen Knopf zu drücken, der die Gehirnbereiche kurzzeitig lahm legt, die für so Dinge wie „Sachlichkeit“ oder „neutrale Betrachtung“ notwendig sind. So auch bei Apple Music

Ohne Frage: Apple ist nicht zum reichsten Konzern der Welt geworden, weil das Unternehmen so lieb und freundlich ist. Ganz bestimmt nicht. Aber das unterscheidet Apple nicht von anderen Unternehmen und im Gegensatz zu z.B. Google hat Apple nicht von sich behauptet nichts böses zu tun, während sie gleichzeitig genau das getan haben. Apple baut auch Mist, versucht es aber nicht hinter einem scheinheiligen „Don’t be evil“ zu verstecken. Apple ist ein Unternehmen, welches Aktionären gehört, die wiederum für ihr Geld etwas sehen wollen. Seien es steigende Kurse oder eben Dividenden. Keiner der vor allem institutionellen Anleger gibt einem Unternehmen Geld, weil es die Produkte so toll findet – die machen das, um mehr Geld zu verdienen. So weit, so einfach, das ist Kapitalismus (und es bleibt Kapitalismus, selbst wenn man es Marktwirtschaft nennt und das eine oder andere soziale Feigenblatt dran hängt).

Nun will also Apple in den Markt mit Musik-Streaming einsteigen. Ist logisch. Die Verkäufe von Musik gehen zurück, auch bei iTunes, immer mehr Menschen legen immer weniger wert darauf Musik zu besitzen (bzw. eine lebenslange Pauschallizenz zu erwerben), sie wollen einfach nur immer Musik hören und immer aus möglichst viel Musik auswählen. Kann ich verstehen, auch ich nutze recht häufig Spotify (bis jetzt noch, aber das ist ein anderes Thema), aber ich habe trotzdem weiter Musik gekauft. Sogar mehr als vorher, denn wenn ich Musik höre, die ich so richtig richtig gut finde, dann will ich die besitzen (bzw. eine lebenslange Pauschallizenz erwerben).

Apple ist neu auf dem Markt, trotz des Zukaufs von Beats (deren Kopfhörer Apple gerne einstellen und einstampfen dürfte, die sind ihr Geld nicht wert) und verhandelt nun also mit den großen Labels um Lizenzen. Nebenbei baut Apple eine Infrastruktur auf – und das ist ein Punkt, den irgendwie noch keiner erwähnt hat – um dieses Streaming Angebot technisch zu leisten. Denn immerhin reden wir von rund 800 Millionen iTunes-Kunden, die nur einen Klick vom Abschluss eines Abos entfernt sind. Dazu kommt eine kostenlose Probezeit (jetzt mal egal wie lange) und der Ruf von Apple mit der einhergehenden Medienberichterstattung. Man darf also ruhig damit rechnen, dass zum Start von Apple Music sicher ein paar Millionen Menschen den Dienst testen werden. Nicht alle 800 Millionen, aber seien es nur 200 Millionen Menschen, die am 30.06. schlagartig anfangen Musik bei Apple zu streamen. Das macht man nicht mal eben mit ein paar gemieteten Rootservern, da wurden unter Garantie einige Millionen Dollar investiert, um die vorhandene Infrastruktur dafür fit zu machen.

Mit dieser Ausgangslage geht Apple nun also zu den großen Labels: „Hört zu, wir wollen den besten und tollsten Streaming-Dienst der Welt an den Start bringen“, denn drunter geht es bei Apple nie, ist klar, „und wir wollen den Nutzern am Anfang einen kostenlosen Probezeitraum von drei Monaten einräumen. Und weil wir in die Infrastruktur, in die Software und in das Am-besten-und-tollsten-sein des Dienstes einige Millionen Dollar gesteckt haben und während des Probezeitraums auch nix verdienen, bieten wir Euch an, dass Ihr in der Zeit auch nix bekommt, aber dafür anschließend bei den Bezahlabos eben ein paar Prozente mehr“. Das alles wird Apple mit dem Hinweis auf die schon erwähnten 800 Millionen nur einen Klick weit entfernten Kunden, dem in Apple Music integrierten Hinweis auf den Musikkauf und womöglich einigen Prognosen oder sogar Garantien in Sachen Abo-Zahlen garniert haben.

Die Vertreter der großen Labels – allesamt auch Angestellte von Unternehmen wie Apple, die für ihre Eigentümer Geld machen sollen – werden sich dann hingesetzt haben und sehr viel gerechnet haben. Denn für das Rechnen haben solche Unternehmen eigene Abteilungen, die können das verdammt gut. Die haben dann also gerechnet und sind offensichtlich zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das über einen Zeitraum X für die Unternehmen lohnen würde. Ob es sich für die Künstler lohnt, mit deren Musik die Labels ihr Geld verdienen, steht auf einem anderen Blatt. Es würde mich nicht wundern, wenn die Rechnungen auf diesem Blatt ein ganzes Stück weniger umfangreich ausgefallen sind. Aber ich weiß es nicht.

Jetzt hat Apple also einen Deal mit den großen Labels und geht damit zu den kleineren Labels und legt denen diesen Deal vor. Motto: „Eure großen Kollegen sind damit einverstanden, also bekommt Ihr auch diesen Deal, wenn er Euch nicht passt, dann lasst es eben“. Das gefällt den kleineren Labels natürlich nicht. Zum einen, weil viele kleinere Labels Menschen gehören, die selbst Musiker sind, zum anderen müssen natürlich auch kleinere Labels Gewinn machen und für die sind drei Monate ohne Einnahmen vom – ziemlich sicher ab nächstem Monat – größten Anbieter (nach Usern) von Musik-Streaming möglicherweise ein Verlust, den sie nicht so ohne weiteres abfedern und mit zukünftigen Gewinnen aufrechnen können.

Und dann kommt Taylor Swift, aufrechte Kämpferin für das Geld der Künstler – zumindest soweit es sich bei den Künstlern um Musiker handelt, bei Künstlern, die fotografieren ist das eine ganz andere Sache, aber das ist auch ein anderes Thema – und bringt Apple mit einem offenen Brief (laut Sascha ein Bettelbrief) dazu den Deal zu ändern und doch die Zahlung von Lizenzgebühren während der kostenlosen Probezeit zuzusagen. Und damit haben Taylor Swift und Apple dem Sascha irgendwie auch seinen am Freitag angekündigten Rant verhagelt, zumindest liest er sich so.

Klar, für Apple bedeutet diese Kursänderung, dass der neue Dienst am Anfang eben noch mehr kostet. Wie viel das genau wird ist noch offen, aber es wird Apple sicherlich nicht an den Rand des Ruins treiben. Es wird den Gewinn schmälern, den das Unternehmen macht. Und man darf natürlich fragen: Warum nicht gleich so? Naja, vielleicht weil man bei Apple dachte, dass es fair wäre, wenn Apple die Infrastruktur aufbaut und 800 Millionen potentiellen Kunden den Dienst quasi direkt vor die Nase setzt und die Hauptnutznießer (man erinnere sich: Über 70% der Einnahmen reicht Apple an die Labels weiter) dafür dann durch Geldverzicht in den Start des neuen – und garantiert in kürzester Zeit größten – Streaming-Dienstes investieren. Grundsätzlich hat Apple damit natürlich Recht, man darf aber nicht vergessen, dass die Labels nur Verwerter anderer Leute Rechte sind und diese anderen Leute nicht zu fragen ist schon grenzwertig, gerade weil diese anderen Leute schon länger unzufrieden sind mit den Krümeln, die sie vom Streaming-Kuchen abbekommen (aber auch das ist eine andere Geschichte).

Soweit, so sachlich. Man kann nun sagen, dass es eine beschissene Idee von Apple war, man kann sagen, dass Apple von Anfang an hätte auch für die Kostenlos-Phase des Dienstes hätte zahlen sollen, kann man alles machen. Aber in Anbetracht der Investitionen, die Apple getätigt hat und der zu erwartenden Umsätze für die Labels davon zu sprechen, dass Apple sich hier bereichern würde… naja, ist auch grenzwertig.

Grenzwertig ist auch der Zeuge der Anklage, den Sascha da anbietet: Brian Jonestown Massacre hatte getwittert, dass Apple gedroht hätte die Musik seiner Band aus iTunes zu schmeissen, wenn er nicht bereit wäre die Apple Music Konditionen zu akzeptieren. Klingt erstmal schlimm, Apple selbst sagt aber, dem wäre nicht so und ganz ehrlich: Warum sollte Apple das tun? Viel wahrscheinlicher erscheint mir hier ein Missverständnis, eben dass seine Band nicht bei Apple Music dabei sein würde, wenn er mit den Bedingungen nicht einverstanden ist. Aus iTunes die Musik zu schmeissen würde für Apple doch keinen Sinn ergeben. Und leider scheint auch der gute Brian nicht sehr weit nachgedacht zu haben, denn wie kommt er sonst auf die Idee, dass Apple während der kostenlosen Probezeit von Apple Music mit dem Dienst Geld verdienen würde?

Aber nun gut, das mag dem Adrenalin geschuldet sein – klares Denken ist in so einem Zustand ja eher nicht zu erwarten 😉 Im Zweifel würde ich an dieser Stelle sagen, dass hier eine aus aktuellem (und durchaus auch berechtigtem) Frust heraus getätigte Aussage eines Musiker gegen eine logisch nachvollziehbare Aussage von Apple steht. Ein bombensicherer Zeuge sieht anders aus.

Man sieht aber auch wohin zu viel Adrenalin führen kann bei Sascha, der sich doch tatsächlich zu einer äußerst gewagten Behauptung hinreissen lässt in seinem Rant:

Apple als barmherziger Samariter, als Retter der gefallenen Musik-Industrie. Wohlgemerkt eine Industrie die erst durch die ehrenvollen Herrschaften aus Cupertino derartig die Graetsche gemacht hat.

WTF? Sorry lieber Sascha, aber da bist Du gerade so weit von der Realität entfernt, die Entfernung lässt sich kaum messen. Die Musikindustrie hat wegen Apple die Grätsche gemacht? War es Apple, das mit Napster die Idee von Tauschbörsen in die Welt gesetzt hat? Hat Apple mit dem MP3-Format dafür gesorgt, dass Musik digital schnell und ohne Stress austauschbar wurde? Hat Apple Unmengen von illegalen Downloads ins Netz geschmissen und Tauschbörsen betrieben? Und hat Apple die Musikindustrie gezwungen die Realität zu ignorieren und zu hoffen, dass dieses Internet wieder weg geht?

Oder hat Apple nicht mit dem iTunes Store bewiesen, dass Menschen immer noch bereit sind für Musik, auch auf digitalen Verbreitungswegen, zu zahlen, wenn man es ihnen nicht unnötig schwer macht? Hat Apple mit iTunes nicht dafür gesorgt, dass die Umsätze der Musikindustrie wieder nach oben gegangen sind? Nein, die Grätsche hat die Musikindustrie ganz alleine gemacht, als sie dachten, dass sie nach der CD ihren ganzen Backkatalog einfach in ein paar Jahren ein weiteres Mal auf dem nächsten Datenträger verkaufen könnten. Als man dort dachte, man käme dem Tausch von Musik im Internet mit Klagen und Abmahnungen bei und irgendwann würde das weg gehen. Als man sich dort viel zu lange weigerte, Lizenzen für kundenfreundliche digitale Vertriebssysteme zu erteilen. Erst als mit Apple ein Nischenanbieter – zur Erinnerung: iTunes und den Store gab es anfangs nur für Mac OS X – dann gezeigt hat, dass man auch im Internet noch Musik verkaufen kann…

Jetzt echt Sascha, Apple hat die Musikindustrie kaputt gemacht? Das kann nicht Dein Ernst sein.

Beitragsfoto: re:publica, Lizenz: CC-BY 2.0

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VDS: Reinhold Gall setzt noch einen drauf https://www.dobschat.de/vds-reinhold-gall-setzt-noch-einen-drauf/?pk_campaign=feed&pk_kwd=vds-reinhold-gall-setzt-noch-einen-drauf https://www.dobschat.de/vds-reinhold-gall-setzt-noch-einen-drauf/?pk_campaign=feed&pk_kwd=vds-reinhold-gall-setzt-noch-einen-drauf#comments Sun, 21 Jun 2015 17:55:32 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1625 Reinhold Gall ist SPD-Mitglied, Abgeordneter des Landtags in Baden-Württemberg und auch noch Innenminister dieses Bundeslandes. Und Reinhold Gall meinte zum Thema Vorratsdatenspeicherung noch einen drauf setzen zu müssen. Als wäre die Zustimmung dazu noch nicht schlimm genug. Ich verzichte gerne auf vermeintliche Freiheitsrechte wenn wir einen Kinderschänder überführen. — Reinhold Gall (@reinholdgall) June 20, 2015 … VDS: Reinhold Gall setzt noch einen drauf weiterlesen

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Reinhold Gall ist SPD-Mitglied, Abgeordneter des Landtags in Baden-Württemberg und auch noch Innenminister dieses Bundeslandes. Und Reinhold Gall meinte zum Thema Vorratsdatenspeicherung noch einen drauf setzen zu müssen. Als wäre die Zustimmung dazu noch nicht schlimm genug.

Auf „vermeintliche Freiheitsrechte“ würde er also gerne verzichten, wenn dafür ein „Kinderschänder“ überführt würde? Mal abgesehen davon, dass es bestenfalls fraglich ist, dass die Vorratsdatenspeicherung bei der Aufklärung von solchen Verbrechen (oder überhaupt Verbrechen) hilfreich wäre: Was hat den Mann geritten, sich solchen Vokabulars zu bedienen? Schlimm genug, dass sich NPD & Co. immer dieses Vokabulars bedienen und damit auf Stimmenfang gehen, zeigt die Nutzung des Begriffs, dass man sich offensichtlich keine Gedanken darüber gemacht hat, was die Folgen von sexuellem Missbrauch an Kindern ist. Bei so einem Verbrechen ist ganz sicher nicht das Opfer danach mit Schande bedeckt. Der Mann sollte echt mal in der Gegenwart ankommen…

Solche Politiker sind es, die dafür sorgen, dass die SPD immer unwählbarer wird – falls das überhaupt möglich sein sollte. Aber für mich ist die SPD inzwischen nicht mal mehr ein kleineres Übel im Vergleich zu anderen Parteien. Inzwischen würde ich sogar auf die Ausübung meines Wahlrechts lieber verzichten als die SPD zu wählen – und wer mich und meine Einstellung zum Thema Wahlen kennt, der weiß, was das bedeutet.

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Bleibe ich Krautreporter? https://www.dobschat.de/bleibe-ich-krautreporter/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bleibe-ich-krautreporter https://www.dobschat.de/bleibe-ich-krautreporter/?pk_campaign=feed&pk_kwd=bleibe-ich-krautreporter#comments Sun, 21 Jun 2015 14:26:35 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1622 Diese Frage stellt Sebastian Esser. Und die Frage ist durchaus berechtigt. Einige Menschen haben schon geschrieben, warum sie nicht verlängern werden.  Und wenn ich ehrlich sein soll: Bislang bin ich auch eher geneigt die Frage mit „Nein“ zu beantworten. Das liegt nun nicht daran, dass Stefan Niggemeier nicht mehr dabei ist, auch nicht daran, dass ich … Bleibe ich Krautreporter? weiterlesen

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Diese Frage stellt Sebastian Esser. Und die Frage ist durchaus berechtigt. Einige Menschen haben schon geschrieben, warum sie nicht verlängern werden.  Und wenn ich ehrlich sein soll: Bislang bin ich auch eher geneigt die Frage mit „Nein“ zu beantworten.

Das liegt nun nicht daran, dass Stefan Niggemeier nicht mehr dabei ist, auch nicht daran, dass ich dann doch deutlich weniger für mich spannende Beiträge dort gefunden habe, als ich mir erhofft hatte. Und nicht einmal die technischen Probleme, irgendwelche Sexismus- oder Arroganz-Vorwürfe wiegen so schwer, dass ich sagen könnte „Hey, genau das ist der Grund, warum ich nicht mehr mag“. Irgendwie ist es alles zusammen.

Und dann ist da noch dieses Gefühl, dass man bei so einem Projekt – trotz allem, was da am Anfang und im ersten Jahr schief gelaufen ist – vielleicht einfach mehr Zeit und eben 60 Euro für ein zweites Jahr investieren müsste, um zu sehen, wohin es führen kann. Immerhin hat sich ja wohl schon ein wenig was getan…

Keine Ahnung, im Moment tendiere ich eher dazu nicht zu verlängern, aber auch nur, weil ich nicht genau weiß, warum ich verlängern sollte. Aber noch ist ja ein wenig Zeit darüber nachzudenken…

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SPD stimmt für die Vorratsdatenspeicherung https://www.dobschat.de/spd-stimmt-fuer-die-vorratsdatenspeicherung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=spd-stimmt-fuer-die-vorratsdatenspeicherung https://www.dobschat.de/spd-stimmt-fuer-die-vorratsdatenspeicherung/?pk_campaign=feed&pk_kwd=spd-stimmt-fuer-die-vorratsdatenspeicherung#comments Sun, 21 Jun 2015 07:51:03 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1613 Wenig überraschend – auch wenn so ein klein wenig Hoffnung auf ein anderes Ergebnis irgendwo noch versteckt war – haben die SPD-Delegierten gestern mit 124 zu 88 Stimmen (bei sieben Enthaltungen) für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt. Wenn man sich so anhört, wie die Befürworter argumentiert haben, dann könnte man auch sagen: Der SPD ist die „Regierungsfähigkeit“ … SPD stimmt für die Vorratsdatenspeicherung weiterlesen

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Wenig überraschend – auch wenn so ein klein wenig Hoffnung auf ein anderes Ergebnis irgendwo noch versteckt war – haben die SPD-Delegierten gestern mit 124 zu 88 Stimmen (bei sieben Enthaltungen) für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt. Wenn man sich so anhört, wie die Befürworter argumentiert haben, dann könnte man auch sagen: Der SPD ist die „Regierungsfähigkeit“ als Junior-Partner der CDU wichtiger als Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat.

Erinnert sich noch wer, was mit der letzten Partei passiert ist, deren wichtigstes Anliegen offenbar war, immer schön „regierungsfähig“ für die Union zu sein? Ja, die sind aus dem Bundestag geflogen und inzwischen wünsche ich der SPD eben diese Erfahrung. Anders ist dieser Partei offensichtlich nicht mehr zu helfen, die brauchen mal – so rein in Sachen Wahlergebnis – so richtig kräftig auf die Fresse.

Was das neue Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung angeht besteht natürlich noch berechtigter Anlass zur Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht es wieder kassiert. Es gibt ja immerhin einige Juristen, die ein paar verfassungsrechtliche Bedenken haben, obwohl das Ding jetzt „Höchstspeicherfrist“ genannt wird. Ein neuer Name und ein paar Schönheitskorrekturen reichen aber eben nicht, um das grundsätzliche Problem zu beseitigen: Den Generalverdacht unter dem damit alle Bürger des Landes gestellt werden.

Aber das ist doch toll: Jetzt wird einfach mal die Freiheit von uns allen eingeschränkt, damit im Falle eines Terroranschlags in Deutschland zumindest schon mal die Freiheit eingeschränkt wurde und niemand behaupten kann, man hätte nichts getan. Da hat Christian Stöcker leider Recht:

Man könnte es auch so formulieren: Die Terroristen haben schon gewonnen.

Nicht mal das Versprechen von Sigmar Gabriel, dass er zurücktreten würde, wenn die Partei ihm bei der Vorratsdatenspeicherung nicht folgen will, konnte die Delegierten zu einer Ablehnung verführen. Dabei war das eine historische Chance für die SPD – auch wenn dies dann dem armen kleinen Kätzchen Simba das Leben gekostet hätte. Es war so vorhersehbar, wie es traurig ist. Glücklicherweise war die SPD schon vor dieser Entscheidung für mich unwählbar geworden, daher hat sich dahingehend nichts für mich geändert…

Beitragsfoto: Demo „Freiheit statt Angst Berlin 2014“ von Carsten Dobschat, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

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BatteryBox für MacBook Pro/Air und die iDevices https://www.dobschat.de/batterybox-fuer-macbook-proair-und-die-idevices/?pk_campaign=feed&pk_kwd=batterybox-fuer-macbook-proair-und-die-idevices https://www.dobschat.de/batterybox-fuer-macbook-proair-und-die-idevices/?pk_campaign=feed&pk_kwd=batterybox-fuer-macbook-proair-und-die-idevices#comments Fri, 19 Jun 2015 14:23:42 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1609 Es gibt wieder etwas neues bei hardwrk: BatteryBox. Ganz unbescheiden nennen sie ihren mobilen Extra-Stromvorrat gleich mal „Die Powerbank für dein MacBook Pro, MacBook Air, iPad und iPhone“. Alleine die Aufzählung der Geräte, die mit Strom versorgt werden können macht mich natürlich neugierig: Ich bin viel unterwegs und egal wie lange der Akku von meinem MacBook hält, es ist immer … BatteryBox für MacBook Pro/Air und die iDevices weiterlesen

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Es gibt wieder etwas neues bei hardwrk: BatteryBox. Ganz unbescheiden nennen sie ihren mobilen Extra-Stromvorrat gleich mal „Die Powerbank für dein MacBook Pro, MacBook Air, iPad und iPhone“. Alleine die Aufzählung der Geräte, die mit Strom versorgt werden können macht mich natürlich neugierig: Ich bin viel unterwegs und egal wie lange der Akku von meinem MacBook hält, es ist immer wieder einfach nicht lang genug und von meinem ollen iPhone 5S, das seit ein paar Wochen zu einem Elektronen-Vampir mutierte will ich gar nicht anfangen. Ganz klar: Der Herr Dobschat gehört zur Zielgruppe.

Mit Hilfe des SATA3-Adapter-Kits von hardwrk habe ich mein MacBook ja schon mal ein wenig beschleunigt, die neue BatteryBox wäre dann wohl die Lösung, damit ich diese Beschleunigung unterwegs länger geniessen kann – wäre es, wenn mein MacBook einen MagSafe 2 Anschluss hätte :( Aber für das neue MacBook, welches irgendwann kommt, wird es dann was 😉

Schlappe 5 Stunden extra soll die BatteryBox bei einem 15″ MacBook Pro Retina liefern, bei einem 13″ MacBook Air werden sogar 13 Stunden extra versprochen. Und je kleiner die Geräte werden, desto mehr Extra-Saft gibt es: 22 Stunden beim iPad Air 2, 75 Stunden bei einem iPhone 6 und bis zu 127 Stunden extra bei einem Nexus 5. Letzteres ist zwar kein iDevice, lässt sich aber trotzdem an der BatteryBox laden. Nur in Sachen Notebooks ist die auf Apple-Modelle beschränkt.

dualusage

Für die Verbindung mit diesen wird ein sog. SnapFit-Anschluss genutzt, der alle Vorteile des MagSafe-Anschluss von Apple haben soll, aber eben nicht auf die Patente von Apple angewiesen ist. Statt magnetisch wird das Kabel dann über einen Clip am MacBook gehalten, welcher aber genau so leicht zu lösen ist – falls jemand über das Kabel stolpert – wie der magnetische Stecker. Der in der Box eingebaute Akku soll 3.000 Ladezyklen durchhalten und auch den Akku des versorgten MacBook schonen, indem dieser eben nicht geladen wird, sondern direkt das MacBook mit Strom versorgt wird. Und soweit das in den Bildern zu sehen ist, ist die Box auch gar nicht mal so groß – da hat man schon ganz andere Monster-Akkus gesehen.

Das alles klingt auf jeden Fall schon mal sehr gut, aber natürlich liegt die BatteryBox preislich etwas höher als die der Standard-USB-Akkus vom Wühltisch: 219,90 Euro werden aufgerufen, aber noch bis zum 21.6. kann man 10 Euro sparen über den nur bei hardwrk direkt gültigen Gutschein-Code „BatteryBox“. Der Versand ist innerhalb Deutschlands kostenlos.

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Mean Tweets: Echte Flüchtlinge lesen echte Tweets https://www.dobschat.de/mean-tweets-echte-fluechtlinge-lesen-echte-tweets/?pk_campaign=feed&pk_kwd=mean-tweets-echte-fluechtlinge-lesen-echte-tweets https://www.dobschat.de/mean-tweets-echte-fluechtlinge-lesen-echte-tweets/?pk_campaign=feed&pk_kwd=mean-tweets-echte-fluechtlinge-lesen-echte-tweets#comments Fri, 19 Jun 2015 12:58:57 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1605 Wie kann man widerliche Stammtischparolen gegen Flüchtlinge so präsentieren, dass jeder merken muss, wie falsch und widerlich die darin enthaltenen Vorurteile sind? Man lässt sie die Flüchtlinge selbst vorlesen…

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Wie kann man widerliche Stammtischparolen gegen Flüchtlinge so präsentieren, dass jeder merken muss, wie falsch und widerlich die darin enthaltenen Vorurteile sind? Man lässt sie die Flüchtlinge selbst vorlesen…

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Lustige Kommentare von Impfgegnern https://www.dobschat.de/lustige-kommentare-von-impfgegnern/?pk_campaign=feed&pk_kwd=lustige-kommentare-von-impfgegnern https://www.dobschat.de/lustige-kommentare-von-impfgegnern/?pk_campaign=feed&pk_kwd=lustige-kommentare-von-impfgegnern#comments Fri, 19 Jun 2015 09:22:32 +0000 https://www.dobschat.de/?p=1597 Ich weiß natürlich nicht, ob die Mitarbeiter des Social Media Teams der Bundesregierung einen etwas seltsamen Humor haben oder ob sie nicht lernfähig sind, aber es gibt so gewisse Themen, mit denen sie sich regelmäßig Aluhüte anlocken. Besonders beliebt: Impfen. Da informieren sie also bei Facebook über das Thema Herdenimmunität. Also über den Grund, warum eine hohe Impfrate eben … Lustige Kommentare von Impfgegnern weiterlesen

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Ich weiß natürlich nicht, ob die Mitarbeiter des Social Media Teams der Bundesregierung einen etwas seltsamen Humor haben oder ob sie nicht lernfähig sind, aber es gibt so gewisse Themen, mit denen sie sich regelmäßig Aluhüte anlocken. Besonders beliebt: Impfen.

Da informieren sie also bei Facebook über das Thema Herdenimmunität. Also über den Grund, warum eine hohe Impfrate eben auch nicht geimpfte Menschen schützt. Und 3, 2, 1 sind dann auch schon die „Impfkritiker“ zur Stelle! Und diese „Impfkritiker“ sagen lustige Dinge, mit denen sie regelmäßig nachweisen, dass es bei ihnen in Sachen Schulbildung wohl gewisse Defizite geben muss. Naja, man lernt halt nicht alles in der „Schule des Lebens“ und auf der „YouTube University“ 😉

Herden-Lobbyisten
„Ey Herdenimmunität?! Nennst Du mich etwa ein Vieh?“

Man kann auch lustige neue Dinge lernen von den Anti-Impfies: Wusstet Ihr zum Beispiel, was ein Hausverstand ist? Nein? Ich habe auch keine Ahnung, ich nehme mal an, das ist so etwas wie „Bauernschläue für Großstädter“ oder so.

Hausverstand ist die Bauernschläue des Großstädters
Hausverstand ist die Bauernschläue des Großstädters

Natürlich kommen auch längst mehrfach widerlegte Märchen auf den Tisch, wie das von den Impfungen, die Autismus verursachen würden. Andererseits zeigt das Profil dieser jungen Dame sehr deutlich die Nähe vieler Anti-Impfies zum äußersten rechten Rand. Und selbstverständlich würden Anti-Impfies niemals unseriöse Quellen verwenden, natürlich nicht.

Das alte Autismus-Märchen und seriöse Quellen…
Das alte Autismus-Märchen und seriöse Quellen…

Dazu kommt die unbestechliche Logik einiger Anti-Impfies, bei denen der Name alles nur nicht Programm zu sein scheint: Impfen ist schädlich, weil es keine Studien gibt, die beweisen, dass Impfen krank macht, weil eine solche Studie würde die Pharmaindustrie schließlich nicht veröffentlichen. Wenn das mal nicht gekonnt gekontert ist. Was fehlt den Impfies auch ein, von den Anti-Impfies irgendwelche wissenschaftlichen Belege für deren kruden Theorien zu liefern, es ist doch logisch, dass es solche Belege nicht geben kann, weil dann wüsste ja jeder… ich höre lieber auf, ich bekomme Kopfschmerzen und mir wird schwindlig. Und das trotz Masernimpfung… oder wegen der Impfung?

Die unbestechliche Logik der Anti-Impfies!
Die unbestechliche Logik der Anti-Impfies!

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