Die Bundesregierung hat nichts hinzuzufügen

Manchmal sitzt man am Rechner, schaut in dieses Internet und sieht äußerst komisch aus, weil man irgendwie versucht gleichzeitig den Kopf zu schütteln, zu gesichtspalmieren und in die Tischplatte zu beissen. Versucht das mal. Und diese „nichts hinzuzufügen“-Pressekonferenz der Bundesregierung ist so ein Ereignis.

Nur um es mal zusammenzufassen: Der BND lässt sich von der NSA benutzen, um europäische Firmen und Politiker auszuspähen, entdeckt das und belügt dann die entsprechenden Aufsichtsgremien. Dazu noch die Frage, ab wann man im Bundeskanzleramt bescheid wusste und dort fleissig mitgelogen hat. Also durchaus ein Sachverhalt, der ein, zwei Fragen provozieren könnte.

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Das papierlose Büro – beinahe

Zwischendurch mal wieder was zum Thema „Arbeit“: Ich bin inzwischen meinem Ziel des papierlosen Büros schon ein ganzes Stück näher gekommen. Nach diversen Experimenten mit Scan-Apps für das iPhone, dem alten Flachbettscanner von Umax (mindestens 12 Jahre ist das Ding jetzt alt und tut immer noch) und Testphasen mit diversen Dokument-Scannern habe ich jetzt endlich eine Kombination gefunden, die zumindest das digitale Ablegen von dem ganzen Kram, der auf totem Holz ankommt ziemlich einfach macht.
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Keine Werbung

Ich danke dann mal Ikea, Dehner, der Post (Einkauf aktuell), den Gebrüder Götz und dem Pizzalieferdienst Bella Napoli für die Information, dass das ganze Altpapier in meinem Briefkasten keine Werbung ist. Schließlich steht da deutlich sichtbar dran, dass keine Werbung eingeworfen werden soll. Dann kann das alles also gar keine Werbung sein – ist ja nicht möglich, dass die ihr Zeug von Analphabeten verteilen lassen, oder?

Demnächst kann ich mir für die ganze „keine Werbung“ in meinem Briefkasten eine eigene Altpapiertonne bestellen…

De-Mail? Nein Danke.

Ruft gerade jemand von 1&1 an, ich könne als Selbstständiger ja jetzt „staatlich abgesicherte elektronische Kommunikation“ nutzen. Meine Frage so: „Ist das dieser De-Mail-Quatsch?“ Antwort: „Ja, genau, De-Mail…“. Ich so: „Danke, nein. Ich verschlüssele meine Mails lieber so, dass sie wirklich nur der Empfänger lesen kann.“ So verzweifelt, wie da inzwischen nach Kunden gesucht wird, ist der Spuk mit dem Mist hoffentlich bald rum.

Menschen sind seltsam – auch ohne Inzest

Menschen sind seltsam, das hat mir Facebook heute wieder gezeigt. Der Anlass war eine Meldung der Augsburger Allgemeinen von 2012 zur damaligen Forderung der Grünen Jugend in Augsburg den Inzest-Pragrafen abzuschaffen. Bis zu zwei Jahren Haft drohen in Deutschland Geschwistern, falls sie unterschiedlichen Geschlechts sind und miteinander vaginalen Verkehr haben. Inzest ist da also in sehr engen Grenzen definiert.

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