Keine Werbung

Ich danke dann mal Ikea, Dehner, der Post (Einkauf aktuell), den Gebrüder Götz und dem Pizzalieferdienst Bella Napoli für die Information, dass das ganze Altpapier in meinem Briefkasten keine Werbung ist. Schließlich steht da deutlich sichtbar dran, dass keine Werbung eingeworfen werden soll. Dann kann das alles also gar keine Werbung sein – ist ja nicht möglich, dass die ihr Zeug von Analphabeten verteilen lassen, oder?

Demnächst kann ich mir für die ganze „keine Werbung“ in meinem Briefkasten eine eigene Altpapiertonne bestellen…

De-Mail? Nein Danke.

Ruft gerade jemand von 1&1 an, ich könne als Selbstständiger ja jetzt „staatlich abgesicherte elektronische Kommunikation“ nutzen. Meine Frage so: „Ist das dieser De-Mail-Quatsch?“ Antwort: „Ja, genau, De-Mail…“. Ich so: „Danke, nein. Ich verschlüssele meine Mails lieber so, dass sie wirklich nur der Empfänger lesen kann.“ So verzweifelt, wie da inzwischen nach Kunden gesucht wird, ist der Spuk mit dem Mist hoffentlich bald rum.

Menschen sind seltsam – auch ohne Inzest

Menschen sind seltsam, das hat mir Facebook heute wieder gezeigt. Der Anlass war eine Meldung der Augsburger Allgemeinen von 2012 zur damaligen Forderung der Grünen Jugend in Augsburg den Inzest-Pragrafen abzuschaffen. Bis zu zwei Jahren Haft drohen in Deutschland Geschwistern, falls sie unterschiedlichen Geschlechts sind und miteinander vaginalen Verkehr haben. Inzest ist da also in sehr engen Grenzen definiert.

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Und wieder hetzt die Bild gegen Griechenland

Und wieder einmal hetzt die Bild-„Zeitung“ gegen Griechenland. Das wird denen offensichtlich nie zu langweilig. Dieses Mal möchte die Bild dann auch gleich noch ihre Leser zu Mithetzern zu machen und fordert die auf, sich ein PDF von der Website zu laden, es auszudrucken und damit ein Selfie zu machen.
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Kotzende Herzen und sprichwörtliche Eier (Update)

Erinnert sich noch jemand an diese Geschichte mit einem Buch voller Tweets, die  zusammengesucht und abgedruckt wurden, ohne die Urheber der Tweets zu fragen? Ja, das gab etwas Aufregung. Bei Facebook wurde dieses Geschäftsmodell nun perfektioniert.

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Satire darf alles, außer bei den Ausnahmen

Wenn es um Karikaturen eines sogenannten Propheten geht, dann dürfen sich Muslime anhören, dass sie das gefälligst hinzunehmen haben, schließlich geht es ja um Satire und die dürfe ja alles. Und natürlich ist es auch keine Art auf Satire zu reagieren, sich Waffen zu schnappen und ein paar Menschen zu töten. Da ist eine Abmahnung natürlich eine deutlich harmlosere Reaktion auf Satire – aber die Denke dahinter unterscheidet sich nicht.

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